AUER/WINKLER FÜR KLAGENFURTER EM-STADIONBAU IN ÖKOLOGISCHER BAUWEISE

Kärntner Abgeordnete verweisen auf Entschließungsantrag zum Projekt "Nachhaltige Fußball-Europameisterschaft 2008"

Wien, 11. November 2004 (ÖVP-PK) Der wirtschaftliche und touristische Effekt von großen Sport-Events wie beispielsweise der Fußball Europameisterschaft 2008 kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, stellten heute, Donnerstag, die beiden Kärntner Abgeordneten Dipl.-Ing. Klaus Hubert Auer und Ing. Josef Winkler fest. ****

Bei der Errichtung des 30.000 Zuschauer Platz bietenden EM-Stadions in Klagenfurt sprechen sich Auer und Winkler für eine ökologische Holzbauweise aus. Sie verweisen auf einen Entschließungsantrag im Parlament betreffend dieses Projekt. Darin werden der Bundeskanzler und der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft ersucht, "das Projekt 'Nachhaltige Fußball-Europameisterschaft 2008 umzusetzen.

"Mit Holz wird ein Baustoff eingesetzt, der den zukünftigen ökologischen Anforderungen und Herausforderungen am besten gerecht wird. Holz wächst mit Sonnenenergie nach, ist ausreichend verfügbar und verursacht als einziger Baustoff keine CO2-Belastung", so Auer.

In Kärnten werde ein großer Teil des Holzwachstums nicht genutzt, schon aus diesem Grund wäre es wichtig, durch eine entsprechende Holzverwertung dazu beizutragen, dass die Nutzung des Holzzuwachses in Kärnten unterstützt wird. Winkler: "Für die exportorientierte österreichische Holzwirtschaft ist es von höchster Bedeutung, dass auch in Österreich repräsentative Großprojekte in Holz errichtet werden. Als Holzland und Holzexportland müssen wir mit innovativen Holzbauprojekten beispielgebend vorangehen." Und Auer ergänzt: "Ein Stadion aus Holzbauweise in dieser Größenordnung wäre einzigartig in Europa. Österreich könnte seine Holzbaukompetenz ins europäische und internationale Rampenlicht stellen."

Die ÖVP-Politiker wiesen darauf hin, dass mit dem Neubau des Stadions in Holz Klagenfurt die Chance erhält, sich mit einem innovativen Holzbau zu positionieren. Hier würden sich auch Synergieeffekte im Zusammenhang mit der Klagenfurter Holzmesse ergeben, sind beide Abgeordnete überzeugt.
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