ÖAMTC kritisiert unzureichende Winterausrüstung der Lkw

Durch einfache Maßnahmen kann Verkehrschaos vermieden werden

Wien (ÖAMTC-Presse) - Das gestrigen Verkehrschaos im Packabschnitt der Süd Autobahn (A 2) hat eines wieder verdeutlicht: Nämlich wie schlecht ausgerüstet zahlreiche Fahrzeuge, vor allem aber Lkw, auf Schneefahrbahnen unterwegs sind. Durch quergestellte Lkw, die mit Sommerreifen unterwegs waren, waren kilometerlange Staus die Folge. "Der ÖAMTC sieht in Sachen Ausrüstung großen Handlungsbedarf", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Die Behörden hätten zwar die Möglichkeit, eine Schneekettenpflicht für ein bestimmtes Gebiet zu verordnen. "Eine derartige Vorschrift hat letzlich nur dann Sinn, wenn die Einhaltung auch kontrolliert wird", fordert Rohracher.

Das gestrige Chaos auf der Süd Autobahn (A 2) im Packabschnitt hat die Wichtigkeit der ÖAMTC-Initiative "Sicherer Schwerverkehr" verdeutlicht. Auf Anregung des Clubs hat Vizekanzler und Infrastrukturminister Hubert Gorbach im Jahr 2003 Experten-Arbeitsgruppen zum Thema Schwerverkehr installiert. Diese Arbeitsgruppen haben ein umfangreiches Maßnahmenpaket erarbeitet, um den Lkw-Verkehr auf Österreichs Straßen sicherer zu machen. "Etliche der Maßnahmen zur Hebung der Lkw-Sicherheit können erst in einigen Jahren beziehungsweise im Gleichklang mit der EU umgesetzt werden. Das betrifft vor allem die Lenker Aus- und Weiterbildung oder die Verbesserung der Fahrzeugsicherheit. Eine Verpflichtung zur Mitnahme von Schneeketten in Lkw könnte aber in Österreich schnell umgesetzt werden", sagt Rohracher.

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ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

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