LENTSCH: PENSIONSHARMONISIERUNG UND STEUERREFORM BRINGEN FRAUEN VORTEILE

Wien, 11. November 2004 (ÖVP-PK) "Das Budget 2005 bringt viele Verbesserungen für Frauen", erklärte die stv. Bundesvorsitzende der ÖVP-Frauen, Abg. Edeltraud Lentsch heute, Donnerstag, anlässlich der entsprechenden Debatte im Nationalrat. ****

Zum einen wurde das Frauenbudget seit Amtsantritt von Bundesministerin Rauch-Kallat um 22,1 Prozent erhöht, zum anderen konnten trotz Sparkurs viele soziale Errungenschaften für Frauen abgesichert werden, die nicht direkt im Frauenbudget enthalten sind. Dazu zähle auch das Kinderbetreuungsgeld, so Lentsch, das Eltern eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie einräumt. Auch das partnerschaftliche Verhalten der Väter werde dadurch gefördert.

Die Steuerreform entlastet laut Lentsch durch das neue Tarifsystem vor allem Frauen, ebenso wie die anstehende Pensionsharmonisierung. Mit dieser Harmonisierung werden ab dem kommenden Jahr vier - und nicht wie bisher zwei - Jahre an Kinderbetreuungszeiten angerechnet. Auch die Beitragsgrundlage pro Monat wurde auf 1.350 Euro verdoppelt. "Sieben Jahre sind genug", das ist die Botschaft. Das hat es bisher überhaupt noch nicht gegeben, dass Mütter nach sieben Jahren Erwerbstätigkeit und den entsprechenden Versicherungsjahren in Pension gehen können, betonte Lentsch.

Insgesamt könne man Frauenministerin Rauch-Kallat nur gratulieren. Sie habe die Frauenpolitik versachlicht, die für Dohnal, Prammer & Co stets nur eine Spielwiese für Aktionismus und Medien-Gags war, schloss die ÖVP-Abgeordnete.
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