ÖVP sorgt sich um das Riemergassen-Viertel in der City

Wien (OTS) - Ihre Sorgen um das Viertel im Bereich der Riemergasse in der Wiener Innenstadt äußerten Donnerstag der Bezirksvorsteher des 1. Bezirkes Komm.Rat Franz Grundwalt und Planungssprecher LAbg. Mag. Alexander Neuhuber in einer Pressekonferenz der Wiener ÖVP. Der Auszug des Handelsgerichtes, des Bezirksgerichtes und des Finanzamtes zog nicht nur den Verlust der Kaufkraft von mehreren hundert Menschen, die in diesen Institutionen beschäftigt sind, nach sich, sondern berge auch "den schleichenden Tod eines innerstädtischen Viertels in sich", befürchten die ÖVP-Politiker. Vehemente Kritik übten beide dabei an der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die noch immer keine Lösung für die Nutzung der leer stehenden Gebäude präsentieren könne. "Die Entscheidung wird verschleppt und verzögert", so der Bezirksvorsteher, der sich auch darüber ärgert, von der BIG immer wieder vertröstet zu werden. Für die Nachnutzung gebe es mehrere Möglichkeiten: Eine universitäre Nutzung komme ebenso in Frage wie ein Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel oder ein Nutzungs-Mix für Wohnungen und Büros.

Ein Jahr nach dem Auszug der Institutionen aus der Riemergasse zeige das Viertel leere Gassen und geschlossene Rollbalken, "das Grätzl stirbt langsam aus". Um wenigstens die Beleuchtungsprobleme des Viertels zu verbessern hat der Bezirk 25.000 Euro für ein Beleuchtungskonzept beschlossen, berichtet der Bezirksvorsteher. Grundwalt hofft, dass bis Ende dieses Monats von der BIG eine Nutzungsentscheidung fällt.

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