SP-Haider: Postamtsschließungen - SP OÖ schmiedet Solidaritätsachse mit betroffenen Gemeinden

Post- Schließungspläne müssen sofort auf den Tisch

Linz (OTS) - Die jüngst bekanntgewordenen Schließungpläne für mehr als 100 oberösterreichische Postämter führen nun zu einer breiten Protestwelle in Oberösterreich.

"Die SP OÖ lehnt diesen neuerlichen Anschlag auf die Infrastruktur des ländlichen Raums entschieden ab. Wir bieten daher allen Betroffenen in den Gemeinden, bei der Post und den Bürgermeistern eine gemeinsame Solidaritätsachse gegen diesen Kahlschlag an. Wir werden mit Protestaktionen vor Ort und Aufklärungsarbeit die Bevölkerung für das Problem weiter sensibilisieren. An die Verantwortlichen der Post richte ich die dringende Aufforderung, endlich die offiziellen Pläne auf den Tisch zu legen und die Verunsicherung der Menschen in den Gemeinden mit kleinen Postämtern sofort zu beenden", stellte Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, am Donnerstag fest.

Jetzt sei ein Schulterschluss zwischen den Gemeinden, den Postbediensteten, ihrer Personalvertretung und dem Land Oberösterreich Gebot der Stunde. Es sei eine Schande, dass die Zusagen anlässlich der letzten Schließungswelle bei den Postämtern schon wieder nicht gehalten würden. Damals habe es seitens der Bundesregierung, der ÖVP und der Verantwortlichen der Post geheißen, dass es zu keinen weiteren Schließungen bei Postämtern mehr kommen werde.

Wie schon bei der VA Tech und bei den Spitälern müsse man sehen, dass die Versprechungen der Verantwortlichen nichts wert seien. Das könne man nicht hinnehmen, ergänzte Haider.
"Das Land Oberösterreich darf bei dieser Entwicklung keinesfalls zusehen. Das Bekenntnis zum ländlichen Raum muss mehr als ein Lippenbekenntnis sein. Die SPÖ wird daher bei dem von uns beantragten Gipfel auf echte Unterstützung für die betroffenen Bürgermeister und die in ihren Gemeinden lebenden Menschen drängen. Mit leeren Versprechungen und dem üblichen Beschönigen der Lage ist niemandem gedient. Das hat man schon bei dem gescheiterten Konzept der sogenannten Postpartner gesehen. Denn bei der ersten Schließungswelle, die in Oberösterreich das Aus für mehr als 100 Postämter brachte, gab es bis auf wenige Fälle kaum Interessenten für dieses Modell," hielt Erich Haider fest.

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