1. Stv. Vorsitzender der ÖH Innsbruck: HSG Entwurf durchaus positive Überraschung

Innsbruck (OTS) - Schon länger war bekannt, dass nach der Implementierung des Universitätsgesetzes auch eine Anpassung der ÖH Struktur folgen muss. In der Sitzung des Nationalrates vom 10. November wurde ein entsprechender Initiativantrag eingebracht. Dieser Entwurf enthält viele grundlegende Änderungen für die ÖH und im speziellen für die Hochschülerschaft in Innsbruck.

"Die aus meiner Sicht positivste Änderung ist die Schaffung einer Satzungsautonomie für die jeweilige Hochschülerschaft. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die Hochschülerschaft Innsbruck - gemäß ihrem einstimmigen Beschluss vom 25. November 2003 - eine den bisherigen Fakultätsvertretungen ähnliche Ebene in der Satzung errichten kann. Diese Ebene ist für die Koordination der Studierendenvertretung von immenser Wichtigkeit und muss deshalb auch in Zukunft, wenn auch in abgeänderter Form, unbedingt erhalten bleiben.", zeigt sich der erste Stellvertretende Vorsitzende der Hochschülerschaft Innsbruck, Lucas Krackl, über diese spezielle Änderung sehr erfreut.

Nicht nur die Satzungsautonomie sondern auch das Bestreben nach Transparenz innerhalb der ÖH hebt Krackl hervor: "Die Studierenden haben ein Recht darauf zu wissen, was ihre Vertretung macht. Durch regelmäßige verpflichtende Berichte ist es der Öffentlichkeit und allen Studierenden ersichtlich was die Studierendenvertretung leistet. Um ein größeres Vertrauen der Mitglieder in die eigene Vertretung zu schaffen ist Transparenz in dieser Organisation unerlässlich!".

Für Innsbruck im Speziellen wird in dem vorliegenden Entwurf die Übertragung der Vermögensanteile an die, nunmehr eigenständige, Hochschülerschaft an der Medizinischen Universität Innsbruck geregelt. Die Hochschülerschaft an der Leopold-Franzens Universität ist Eigentümerin eines Wirtschaftsbetriebes. Zusätzlich sind finanzielle Rücklagen vorhanden die nun aufgrund eines Durchschnitts der Studierendenzahlen in den letzten Jahren zwischen den beiden Hochschülerschaften aufgeteilt werden.

Alle weiteren Änderungen dienen der Anpassung an das Universitätsgesetz und verfolgen das Ziel die einzelnen Hochschülerschaften zu stärken. "Scheinbar wurde die Wichtigkeit der Vertretung vor Ort, was sich aus dem neuen Universitätsgesetz noch verstärkt hat, erkannt und ein durchaus positiver Entwurf erstell" schließt Krackl zufrieden.

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