GRILLITSCH: DIE BÄUERINNEN UND BAUERN BRAUCHEN SICHERE POLITISCHE RAHMENBEDINGUNGEN - WIR STELLEN DIESE SICHER

Bauernbund-Präsident ÖVP-Abg. Fritz Grillitsch bei der heutigen Budgetdebatte

Wien, 11. November 2004 (ÖVP-PK) Die bäuerlichen Familien und Bäuerinnen und Bauern in Österreich haben ständig große Herausforderungen gehabt und einen enormen Veränderungsprozess miterlebt. Dieser umfasste nicht nur die Entwicklung zur Industrie-und Informations- und Wissensgesellschaft, sondern auch die gewaltige Technisierung in der Land- und Forstwirtschaft weg vom Pferd hin zum Traktor und weg von der Sense hin zum modernen Holzmähdräscher. Trotzdem finden wir heute eine Kulturlandschaft vor, die über Generationen nachhaltig von Bauernhand geprägt wurde, und die viele Gesellschaftsgruppen für schützenswert finden. Das ist ein Kompliment und eine Anerkennung der bäuerlichen Leistungen in Österreich. Das sagte heute, Donnerstag, Bauernbund-Präsident ÖVP-Abg. Fritz Grillitsch bei der Budgetdebatte im Nationalrat. ****

Die Bäuerinnen und Bauern hätten ein hohes Anforderungsprofil: Sie sollen den Konsumenten sichere Lebensmittel und umwelt- und naturgerechte Produkte zur Verfügung stellen, die Landschaft als wesentliche Grundlage für den Tourismus offen halten und gewisse Dienstleistungen zur Verfügung stellen.

"Seit wir federführend diese Agrarpolitik in Österreich gestalten, haben die Bäuerinnen und Bauern Sicherheit und Planbarkeit in den Programmen. Wir haben aber nicht nur einen gesellschaftlichen Wandel und Technisierung mitgemacht, sondern auch weitere Veränderungen zu bewältigen", wies Grillitsch auf den EU-Beitritt, die Agenda 2000 und die jetzige GAP-Reform hin.

Der ÖVP-Abgeordnete dankte zudem Minister Josef Pröll für das Budget, wodurch "wir unter anderem die Kofinanzierungen von Brüssel wieder erhalten sowie die Ausgleichszulage für die Bergbauern und entsprechende Investitionsförderungen sicherstellen können". Das sei auch als Grundlage für eine Marktorientierung der Betriebe in einem erweiterten Europa notwendig. Die Konsumenten würden dies zu schätzen wissen, verwies Grillitsch auf jüngste Meinungsumfragen, die bestätigen, dass die Bäuerinnen und Bauern eine hohe Anerkennung genießen - "mehr als uns heute die SPÖ mit ihrer Anwesenheit erweist - denn hier ist das Interesse an den Bäuerinnen und Bauern und der Landwirtschaft nicht sehr groß", so Grillitsch zu den spärlich besetzten Reihen der Oppositionspartei im Plenum.

Er bat die Opposition, nicht nur ständig darüber Diskussionen zu führen, wie man den Standard weiter hinaufschrauben kann, sondern auch darüber nachzudenken, wie die Bäuerinnen und Bauern ihr Einkommen sicher stellen können. Der ÖVP-Abgeordnete appellierte zudem an den Handel, Lebensmittel nicht nur als Lockartikel zu verwenden. Man müsse auch die Frage stellen: Was sind euch Lebensmittel für das tägliche Leben Wert? "Daher bitte ich Sie über alle Parteigrenzen hinweg dafür Sorge zu tragen, dass wir den Bäuerinnen und Bauern auch die Möglichkeit bieten, einen angemessenen Produktpreis zu erlösen, ein entsprechendes Einkommen zu verdienen und ihnen für die Zukunft auch sichere politische Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, damit sie das tun können, was sich die Österreicherinnen und Österreicher wünschen", appellierte Grillitsch an die Opposition, diesem Budget zuzustimmen. "Wir sind für die Bäuerinnen und Bauern in Österreich verantwortlich, und wir wollen sichere und stabile Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen." (Schluss)

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