Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich

Ein Leben mit Holz - Otto Anton Eders letzte Regiearbeit

Wien (OTS) - "Es ist ein würdiger Abschluss eines langen Lebens eines großen Regisseurs", sagte ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner: Am Mittwochabend wurde in Edlitz im südlichen Niederösterreich die letzte Arbeit von Otto Anton Eder präsentiert:
"Leben mit Holz - Harmonie zwischen Mensch und Natur", ein "Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich", das am Sonntag, dem 14. November 2004, um 18.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt wird. Titel und Thema seien in besonderer Weise "wirklich passend, denn Otto Anton Eder hat in den vergangenen Jahren in Gutenstein, das er als seinen Hauptwohnsitz gewählt hat, auch selbst ein Leben inmitten von Holz geführt".

Dieses "Österreich-Bild" zeigt den Weg des Holzes vom Aufkeimen der jungen Bäume über das Schlägern und den Transport der gefällten Stämme bis zur Verarbeitung des Holzes in allen Bereichen des Lebens. Als erneuerbare, umweltfreundliche Energiequelle, als Basis handwerklicher und künstlerischer Arbeit, als Werkstoff für Bauen und Gestalten, für Spielzeug und Musikinstrumente.

Bis knapp vor seinem Tod hat Regisseur und Filmemacher Otto Anton Eder an diesem "Österreich-Bild aus dem Landesstudio Niederösterreich" (Kamera: Erich Strommer, Bearbeitung: Paul Schmitzberger) gearbeitet. Die Dokumentation zeigt vor allem Menschen, deren Existenz unmittelbar mit dem Rohstoff Holz in Verbindung steht - Forstwirte, Waldbauern, Tischler, Architekten, Fassbinder und Instrumentenbauer. Denn es war Eder immer ein besonderes Anliegen - unabhängig vom jeweiligen Thema - den Menschen in den Mittelpunkt seiner Arbeit zu stellen.

Schließlich geht die Produktion aus dem ORF-Landesstudio Niederösterreich altem Wissen um die Qualität des Holzes im Zusammenhang mit den Mondphasen nach, sie zeigt die Kraft der Sonne und ihre Bedeutung für das Holz und stellt außergewöhnliche Holzarbeiten, etwa in der modernen Architektur im städtischen wie im ländlichen Raum, vor.

Paul Schmitzberger, der das umfangreiche Material zum fertigen Film zusammengefügt hat: "Es war wie das Zusammenfügen eines Puzzles mit dem Bemühen, die Intention von Otto Anton Eder herauszulesen - und immer wieder die Frage: Hat er das auch so gemeint?"

ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger: "Für uns war es ein großes Anliegen, diesen Film, den Otto Anton Eder nicht mehr selbst abschließen konnte, in einer Bearbeitung fertig zu stellen. Es ist eine große Verbeugung vor einem Mann, der lange Jahre hindurch auch ganz entscheidend für unser Landesstudio gearbeitet hat."

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