Haubner zu Arafat: Vom Guerillakämpfer zum Staatsoberhaupt

Wien 2004-11-11 (fpd) FPÖ-Bundesparteiobfrau Ursula Haubner zeigte sich heute in einer ersten Reaktion betroffen vom Ableben des palästinensischen Präsidenten Yasser Arafat. "Ich möchte dem palästinensischen Volk und der Familie Arafats mein herzliches Beileid aussprechen. Wir alle trauern um einen großen Freiheitskämpfer, der sein Volk zu weltweiter Anerkennung geführt hat," so Haubner.****

Israelis, Palästinenser und die internationale Staatengemeinschaft müssten jetzt gemeinsam daran arbeiten, eine Eskalation der Gewalt in den Palästinensergebieten zu verhindern. Die Streitparteien seien nun gefordert, an den Verhandlungstisch zurückzukehren, um einen dauerhaften Frieden in der Region erreichen zu können. Hier könne gerade Österreich seine traditionell guten Verbindungen im arabischen Raum nutzen, um den Friedensprozess zu unterstützen, betonte Haubner.

Arafat habe immer gute Beziehungen zu Österreich gehabt. Gerade in Österreich sei für ihn die Geburtsstunde des Friedensdialoges gewesen, so die Bundesparteiobfrau der FPÖ. "Arafats Tod ist ein schwerer Verlust für das palästinensische Volk und den berechtigten Kampf um einen unabhängigen Staat Palästina. Arafat hat am Ende seines Lebens die Notwendigkeit einer friedlichen Lösung erkannt, leider wurde diese bisher nicht verwirklicht," so Haubner abschließend.

(Schluss/bxf)

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