GÖD: Angebot der Bundesregierung völlig unzureichend

Gehaltsverhandlungen unterbrochen

Wien (OTS) - Am 10. November 2004 fand die dritte
Verhandlungsrunde zwischen der Bundesregierung, vertreten durch Herrn StS Dr. Alfred Finz und dem Verhandlungsteam der GÖD, unter Führung von Fritz Neugebauer, zur Fixierung des Gehaltsabkommens für das Jahr 2005 statt.

Vom Verhandlungsteam der GÖD wurde klargemacht, dass die Kolleginnen und Kollegen des Öffentlichen Dienstes aller Gebietskörperschaften hochqualifizierte Leistungen erbringen und deshalb erwartet wird, dass diese Leistungen auch beim Gehaltsabschluss für das Jahr 2005 entsprechende Anerkennung finden.

Staatssekretär Dr. Alfred Finz brachte seitens der Bundesregierung ein Angebot von 1,5% Gehaltserhöhung für 2005 ein. GÖD-Chef Fritz Neugebauer stellte als Gegenforderung wohlbegründet 2,95% auf und erklärte gleichzeitig, dass ein Angebot der Bundesregierung unter der prognostizierten Inflationsrate von 1,95% eine eklatante Missachtung der Arbeitsleistung der öffentlich Bediensteten sei.

Daraufhin wurde die Verhandlung unterbrochen, wobei die Bundesregierung aufgefordert wurde, das Angebot deutlich zu erhöhen. Der nächste Verhandlungstermin wurde für 16. November 2004, ab 19.00 Uhr, vereinbart.

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Hermann Feiner
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