Jetzt amtlich: Klima 1999 von SP-Gewerkschaftern abgewählt / Verräterischer Brief des GÖD-Vizevorsitzenden Korecky

Schöls: "Oder ist's nur Unwahrheit dieser Möchte-gern-Helden?"

St. Pölten/Wien (OTS) - Jetzt ist es quasi amtlich: Bundeskanzler Dr. Viktor Klima wurde bei der Nationalratswahl 1999 von seinen eigenen Parteigenossen aus der Gewerkschaft nicht gewählt und damit in die politische Wüste geschickt. Das deckte jetzt der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, NR-Abgeordneter Alfred Schöls, durch ein Schreiben des Vorsitzenden- Stellvertreters der GÖD, Mag. Peter Korecky, auf. In diesem Brief, der jetzt im Zuge des Wahlkampfes zur Personalvertretungswahl an alle öffentlich Bediensteten verschickt wurde, berühmt sich Korecky, dass es "Kollegen der Fraktion sozialdemokratischer Gewerkschafter" waren, "die 1999 aus einem Reformkanzler einen Autoverkäufer in Argentinien gemacht" haben. Schöls: "Damit scheint klar, dass Verzetnitsch, Nürnberger, Kaske, Haberzettl, Bittner sowie die Niederösterreicher Staudinger und Schabl und wie sie alle heißen, damals offenbar nicht SPÖ gewählt haben".

Ganz sicher ist sich Schöls allerdings nicht: "Es könnte natürlich auch sein, dass die SP-Gewerkschafter jetzt mit Unwahrheiten zu punkten versuchen und - so wie in vielen anderen Fällen auch - sich nur hinterher als Möchte-gern-Helden aufspielen, während sie in Wirklichkeit immer dann, wenn’ s darauf ankommt, entweder kleinlaut oder dagegen sind". Der FCG-Vorsitzende nannte als Beispiel dafür das Bundespersonalvertretungsgesetz, das die SP- Gewerkschafter (FSG) seinerzeit im Parlament abgelehnt haben, während sie es jetzt "über den grünen Klee loben".

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