Muttonen: Von wegen "Kulturnation Österreich"

Kunstbudget stagniert auf niedrigerem Niveau

Wien(SK) Als "Fortschreibung der Stagnation auf niedrigerem Niveau" charakterisierte SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen am Mittwoch im Nationalrat das neue Kunstbudget der Regierung und untermauerte ihre Kritik anhand einiger Zahlen. So stehen der Kunst 2005 weniger Mittel zur Verfügung als dies 1999 der Fall gewesen sei. Die Erhöhung des Kunstbudgets entlarvte Muttonen als nur scheinbare Erhöhung, da die Erhöhung nur aus einer Einmalzahlung bestehe, die für das Bregenzer Festspielhaus bestimmt sei. Das Prädikat "Kulturnation Österreich", mit dem sich die Regierung so gern schmücke, spiegle sich also nicht in den tatsächlichen Ausgaben für die Kunst wider, stellte Muttonen klar.****

Die SPÖ-Kultursprecherin machte im besonderen auf "zahlreiche offene Fragen" aufmerksam: "Warum profitiert nur ein Bereich der Kunst, und warum schauen so viele Kunstinitiativen, zumeist die kritischen und unangepassten, durch die Finger? Welche Projekte finanzieren Sie mit dem Kunstbudget 2005?" Mit der letzten Frage nahm Muttonen Bezug auf Angaben der Regierung, wonach nur ein Projekt gefördert werde. Die SPÖ-Kultursprecherin fragte sich daher "ernsthaft", was mit dem Rest der Mittel passiere.(Schluss)lm/ws

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