Scheuch Einfrieren der AK Umlage ein richtiges Signal

FPÖ-Generalsekretär: Kein Verständnis für Kritik der AK-Vertreter

Wien, 2004-11-10 (fpd) - "Die Kritik der Arbeiterkämmerer an unserem Vorschlag ist zwar parteipolitisch nachvollziehbar, aber rein sachlich sind die Argumente nicht haltbar und mehr als fadenscheinig", so der freiheitliche Generalsekretär NRAbg. Uwe Scheuch. ******

Grund für die Aufregung ist ein Vorstoß der FPÖ, die Kammerumlage auf dem Niveau von 2004 einzufrieren, um so eine Mehrbelastung für die Arbeitnehmer in den kommenden Jahren zu verhindern. "Wenn wir diesen Schritt nicht setzen, müssen die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen allein durch die Erhöhung der Höchstbemessungsgrundlage im nächsten Jahr 1,5 Millionen Euro mehr bezahlen", erklärte Scheuch.

Scheuch ist davon überzeugt, dass dies ein richtiger Schritt sei, denn in Zeiten, wo der Finanzbedarf für Gesundheit und andere Bereiche ständig steigt, muss man dafür sorgen, dass die Menschen nicht zusätzlich belastet werden. "Ich erwarte mir vor allem auch von der ÖVP, dass sie hier zu der vereinbarten Linie steht, und den Beschluss zum Einfrieren der AK Umlage gemeinsam mit uns umsetzt!", so Scheuch in Richtung ÖVP. Seiner Meinung nach hätte Bundeskanzler Schüssel sonst ziemlichen Erklärungsbedarf gegenüber der FPÖ, aber vor allem auch gegenüber den Wählern und Wählerinnen.

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