Pendl: Einsparungen bei öffentlich Bediensteten ist falsches Signal

Wien (SK) "Es ist das falsche Signal, wenn man in diesen
Zeiten der Rekordarbeitslosigkeit Freude über die Nichtnachbesetzung von öffentlich Bediensteten zeigt", so SPÖ-Abgeordneter Otto Pendl am Mittwoch im Nationalrat. Pendl verwies darauf, dass allein im letzten Jahr 14.000 Stellen im öffentlichen Dienst nicht nachbesetzt worden seien. Seit dem Antritt der schwarz-blauen Regierung seien es insgesamt 50.000 Stellen gewesen. "Man sollte auch immer bedenken, dass es sich dabei um Menschen mit Sorgen, Nöten und Wünschen handelt", so Pendl.****

Pendl betonte, dass die öffentlich Bediensteten in Österreich hervorragende Arbeit leisten und bedankte sich im Namen seiner Fraktion auch bei den Bediensteten im Parlament. Es sei das falsche Signal, wenn man sich gestern und heute im Zuge der Budgetdebatte über Einsparungen in diesem Bereich freue. "Aus arbeitsmarktpolitischen Gründen ist der Zeitpunkt falsch", so Pendl angesichts der höchsten Arbeitslosigkeit seit den Fünfziger Jahren.

Pendl verwies darauf, dass Gehaltsverhandlungen im öffentlichen Dienst anstehen würden und forderte: "Die Regierung soll einen gerechten Anteil am Wirtschaftswachstum an die öffentlich Bediensteten weitergeben." Abschließend hielt Pendl fest, dass im Dezember Bundespersonalvertretungswahlen anstehen würden: "Das Ergebnis dieser Politik wird sich dann auch am Wahltag niederschlagen." (Schluss) js

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