MORAK: ERGEBNIS DER BUDGETVERHANDLUNGEN KANN SICH SEHEN LASSEN

Wien, 10. November 2004 (ÖVP-PK) Angesichts der allgemeinen Budgetlage kann sich das Ergebnis der Budgetverhandlungen auch für die Jahre 2005 und 2006 sehen lassen. Operativ werden im Jahr 2005 und 2006 rund 87 bzw. 88 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das entspricht einer rund sechs bis siebeneinhalbprozentigen Erhöhung unseres Kunstbudgets, betonte Kunststaatssekretär Franz Morak, heute, Mittwoch, anlässlich der Budgetdebatte im Plenum des Nationalrats. ****

Es sei gelungen, so Morak weiter, die Budgets der einzelnen Abteilungen in den Bereichen, in denen bereits in den Vorjahren Erhöhungen vorgenommen wurden, auf gleich hohem Niveau zu halten oder aber neue Steigerungen zu erzielen. Abgesehen von der finanziellen Beteiligung des Bundes an der baulichen Sanierung des Bregenzer Festspielhauses seien Schwerpunkte im Bereich der regionale Förderung, der Architektur, der Förderung der neuen Medien sowie von Kooperationen von Südost- und Mitteleuropa vorgesehen.

Morak betonte, dass darüber hinaus im Wege des Künstlersozialversicherungsfonds (4,5 Millionen Euro) und des Fernsehfilmförderungsfonds (7,5 Millionen Euro) zusätzliche Gelder im Kunstbereich lukriert werden konnten. Gerade im Filmbereich konnten durch diesen Fonds Investitionen in der Höhe von rund 25 Millionen Euro getätigt werden.

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Jubiläumsjahr 2005 hob Staatssekretär Morak hervor, dass es um die Frage gehe, "wie sehen wir die Vergangenheit, wie gestalten wir die Gegenwart, wie bauen wir die Zukunft? Wir wollen eine breite und differenzierte Diskussion. Hier sind alle Institutionen und Initiativen eingeladen, ihre Sichtweisen einzubringen." Abschließend betonte Morak, dass die dem Jubiläumsjahr 2005 unmittelbar zu Gute kommenden Budgetmittel - wie beispielsweise die Mittel für die Ausstellung im Belvedere - nicht zu Lasten des Kunstbudgets gingen.
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