Präs. Gumpinger: Geburtenrückgang endlich gestoppt

Öst. Familienbund freut sich über Aufwärtstrend: 1.490 Babys mehr

Linz (OTS) - Über den anhaltenden Aufwärtstrend bei den Geburten freut sich der Österreichische Familienbund: Von Jänner bis September 2004 gab es ein Plus von 2,6 Prozent oder 58.588 neu geborene Kinder. Das sind um 1.490 mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. "Jetzt ist absehbar, dass mittelfristig der Abwärtstrend gestoppt wurde. Die Geburtenrate hat sich, wenn auch auf einen niedrigen Niveau, stabilisiert", so der Präsident des Österreichischen Familienbundes, LAbg. Mag. Otto Gumpinger.

Die besseren Rahmenbedingungen dürften eine der Ursachen sein: Die große Steuerreform 2000 brachte hunderte Millionen Euro für die Familien, das Kinderbetreuungsgeld ist jetzt voll wirksam und neue Maßnahmen wie das Recht auf Teilzeit und die neuen Kinderzuschläge beim Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag greifen. Sie können auf Antrag als Negativsteuer an Einkommensschwache ausbezahlt werden.

Ein weiterer Punkt ist für den Österreichischen Familienbund, dass Familienfragen in der Gesellschaft stärkeres Gewicht haben und es langsam zu einer Bewusstseinsänderung kommt. "Es gibt aber noch vieles zu tun. Ein Schritt in die richtige Richtung ist zum Beispiel die geplante Öffnung der Kindergärten für unter 3-jährige und Volksschulkinder in Oberösterreich", so Gumpinger.

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