ARBÖ: Treibstoffpreise müssen sinken

Österreichs Autofahrer haben markante Preiseinbrüche zu wenig zu spüren bekommen

Wien (OTS) - Wieder einmal drohen die markanten Verbilligungen an den internationalen Öl- und Spotmärkten spurlos an Österreichs Autofahrer vorbeizugehen, kritisiert ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar und fordert aufgrund der Marktlage eine rasche und deutlich spürbare Senkung bei den Dieselpreisen. "Die in der Vorwoche angekündigte Senkung der Richtpreise war viel zu gering und hat sich auf die durchschnittlichen Treibstoffpreise kaum ausgewirkt".

Die Fakten: Seit zwei Wochen (seit Oktober) ist der Preis für die Rohölmarke Brent um 18,4 Prozent gesunken, um knapp 10 Dollar auf 42,53 Dollar. Auch der Preis für Diesel am Spotmarkt in Amsterdam-Rotterdam-Antwerpen (ARA) ist in diesem Zeitraum um 15,5 Prozent eingebrochen, um 85 Dollar auf 470 Dollar. Hingegen hat sich der durchschnittliche Preis für Diesel an Österreichs Zapfsäulen lediglich um 1,7 Prozent verbilligt, um 1,5 Cent auf 0,898. Dr. Hellar: "Es ist genug Spielraum für eine deutliche Senkung gegeben. Das betrifft auch Benzin, wo sich der Spotmarkt ebenfalls deutlich nach unten bewegt".

Eine große Rolle spielt die Zeit: Jeder Tag, mit dem die überfällige Verbilligung verzögert wird, erhöht die ohnehin schon große Belastung der Autofahrer und füllt die Kassen der Mineralölfirmen und des Finanzministers. Hohe Spritpreise belasten aber auch Wirtschaft und Konsumenten und hemmen das gesamte Wirtschaftswachstum, argumentiert man beim ARBÖ.

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