MAUTHAUSEN KOMITEE EHRT BARBARA PRAMMER UND ANNA ELISABETH HASELBACH Anerkennung für langjährige Erinnerungsarbeit

Wien (PK) - Die Zweite Nationalratspräsidentin Barbara Prammer
und die Präsidentin des Bundesrates Anna Elisabeth Haselbach
wurden heute durch die Österreichische Lagergemeinschaft
Mauthausen und das Mauthausen Komitee Österreich in Anerkennung ihrer langjährigen Erinnerungsarbeit für die Opfer des Nationalsozialismus durch eine Ehrengabe ausgezeichnet. Hans Marsalek, der Obmann der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen und ehemaliger Häftling im KZ Mauthausen, überreichte mit den Vorstandsmitgliedern des Mauthausen Komitees Wolfgang Bandion, Helmut Edelmayr und Andreas Baumgartner den beiden Politikerinnen eine Grafik des Schweizer Künstlers Stephan Hilge, die dieser nach einem Besuch des KZ geschaffen hatte. Marsalek drückte seine Hoffnung aus, dass die Gedenkstätte Mauthausen auch weiterhin als Symbol gegen das Unrecht gelten werde.

Barbara Prammer meinte in ihren Dankesworten, sie sehe die Ehrung vor allem auch als Verpflichtung. Heute sei es notwendiger denn
je, die Zeit des Nationalsozialismus im Bewusstsein zu erhalten.
Sie werde als Zweite Nationalratspräsidentin darauf achten, dass das kommende Jahr würdig begangen werde - nicht nur als
Jubeljahr, sondern auch als Jahr des Gedenkens.

Anna Elisabeth Haselbach wies auf ihren persönlichen Zugang zu Mauthausen hin, den sie als Tochter einer aus rassischen Gründen Verfolgten habe, und unterstrich die Bedeutung des Erinnerns an
das Geschehene. Sie sprach von ihrer Großmutter, die in Auschwitz ermordet wurde, und sah den Tag der Befreiung des KZ Mauthausen
auch unter dem Aspekt der Erinnerung an die Geschichte ihrer
eigenen Familie. (Schluss)

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