Osterklang von der Matthäuspassion bis zum Tölzer Knabenchor

Wien (OTS) - Von der Matthäuspassion, mit der der "Osterklang
2005" am 18. März des kommenden Jahres eröffnet wird, bis zum Tölzer Knabenchor, der das Oster.Nachtkonzert im Stephansdom singt, reicht das Programm des Festivals, das sich inzwischen als erfolgreicher musikalischer Fixpunkt im Wiener Musikjahr etabliert hat und 2005 zum neunten Mal stattfindet. Prominente Mitwirkende, von den Wiener Philharmonikern über Heinrich Schiff und Martin Haselböck, John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett, Loris Tjeknavorian bis zu Helmut Rilling mit der Gächinger Kantorei setzen sich Musik von Bach, Mozart, Schubert Liszt und anderen Komponisten auseinander, die den Geist der Osterwoche atmet. Erstmals verzahnt ein Projekt Musik und Lyrik. Brigitte Karner und Peter Simonischek lesen am Karfreitag in der Minoritenkirche Texte rund um Tod und Auferstehung, im Dialog mit musikalischen Beiträgen. Gemeinsam mit Generaldirektor Franz Häußler stellte Intendant Roland Geyer am Mittwoch das Programm vor.****

Daniel Harding leitet das Auftaktkonzert am Freitag, 18. März (Wiederholung am Samstag, 19. März) mit der Matthäus-Passion. Mitwirkende: Wiener Philharmoniker, Arnold Schoenberg Chor und unter anderem Olaf Bär, Christine Schäfer und Anne Sofie von Otter als Solisten. Werke von Bach und "In Croce" von Sofia Gubaidulina spielen Heinrich Schiff (Violoncello) und Martin Haselböck (Orgel) am Palmsonntag, 20. März in der Minoritenkirche. Die von John Neumeier mit dem Hamburg Ballett tänzerisch umgesetzte "Winterreise" von Franz Schubert ist am Montag, 21. März und Dienstag 22. März in der Halle E im Museumsquartier zu sehen und zu hören. Der armenische Komponist und Dirigent Loris Tjeknavorian präsentiert sein Oratorium "The Life of Christ", das in der Thematik wie in der Musik eine Brücke zwischen Ost und West im Zeichen des Kreuzes schlägt, am Mittwoch, 23. März in der Minoritenkirche. Mozarts c-Moll-Messe, von ihm unvollendet und nun von Robert Levin vervollständigt, kommt im Theater an der Wien am 24. März in dieser Version zur österreichischen Erstaufführung. Helmut Rilling leitet das Bach-Kollegium Stuttgart und die Gächinger Kantorei. Texte von Angelus Silesius, Hermann Hesse, Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke, sowie weiteren Autoren, gelesen von Brigitte Karner und Peter Simonischek und Musik von Jacques Offenbach, Vincenzo Bellini - die beiden Komponisten zeigen sich damit von einer anderen Seite, Max Bruch und Gabriel Fauré, gespielt von Franz Bartolomey, Violoncello und Xavier de Maistre, Harfe verknüpfen sich am Karfreitag, 25. März in der Minoritenkirche zu einem meditativen Abend. Im Zeichen Franz Liszts, mit Einflüssen von J.S. Bach, steht der Karsamstag, 26. März unter dem Motto "De Profundis" in der Hofburgkapelle mit Martin Haselböck an der Orgel und Florian Boesch (Bariton). Zum "Oster.Nachtkonzert" in der Stephanskirche am Ostersonntag, 27. März, ist der Tölzer Knabenchor zu Gast, der Werke von Mozart bis Britten interpretiert. "Pezzi Sacri" von Giuseppe Verdi und "Rinaldo" von Johannes Brahms, mit dem Radio-Symphonieorchester Wien und der Konzertvereinigung Wiener Staatsoper unter Bertrand de Billy beschließen am Ostermontag, 28. März im Konzerthaus den musikalischen Reigen um das Osterfest, in dem mit der zweimaligen Aufführung des "Parsifal" in der Staatsoper und dem Konzert "Frühling in Wien" der Wiener Symphoniker am 27. März im Musikverein weitere Höhepunkte auf die BesucherInnen warten.

Der Kartenverkauf für den Osterklang beginnt heute, Mittwoch, 10. November im Theater an der Wien, dem zentralen Kartenbüro des Festivals (täglich 10 bis 19Uhr). Telefonische Bestellungen sind ebenfalls täglich, von 9 bis 19 Uhr unter Tel.: 58 885 möglich. 20 Prozent Ermäßigung bietet ein Wahlabonnement beim Kauf der selben Anzahl von Karten für drei Veranstaltungen (ausgenommen Parsifal und Frühling in Wien).

Bestellungen und weitere Informationen im Internet:
http://www.klangbogen.at/de/index.htm

(Schluss) gab

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