Kriminalstatistik Wien: Strache: Rückgang ist Folge der Resignation - Dunkelziffer im Ansteigen!

Statistischer Rückgang nur, weil immer weniger Anzeigen erfolgen, faktisch ist die Kriminalität in Wien so hoch wie nie zuvor!

Wien, 2004-11-10 (fpd) - "Ein massives Täuschungsmanöver" ist für den Obmann der Wiener Freiheitlichen Heinz-Christian Strache die jüngste Kriminalitätsstatistik. Der Rückgang von knapp acht Prozent ist "ein Papierln" der Öffentlichkeit. Faktum ist nämlich, daß immer weniger Delikte auch zur Anzeige gebracht werden, was dazu führt, daß die Dunkelziffer massiv im Steigen begriffen sei und die Zahl von strafrechtlich relevanten Delikten so hoch wie nie zuvor ist. Von einem Rückgang könne daher keine Rede sein.

Die Exekutive hat einen bedrohlich geringen Personalstand. Dies führe immer öfter zu überaus langwierigen Aufenthalten von Kriminalitätsopfern in Wachzimmern. Bevor nun beispielsweise Opfer von Kleinkriminalität zwei, drei Stunden im Wartezimmer eines Wachzimmers verbringen müssen, bevor sie endlich drankommen, verzichten immer mehr gleich auf die Anzeige. Im übrigen keine Überraschung, wenn drei Viertel aller Delikte ohnehin nicht aufgeklärt werden. Wozu also anzeigen, denken sich viele Wienerinnen und Wiener. Das Innenministerium streut somit den Menschen Sand in die Augen. Ein Rückgang der Kriminalität ist lediglich in der statistischen Erfassung vortäuschbar, faktisch ist sie hoch wie zuvor in unserer Stadt, da Wien zur Zeit von einer Welle der Kleinkriminalität aus dem Osten geradezu überschwappt wird.

Wir bleiben dabei: 1.600 Polizisten mehr für Wien sowie Umlegung des Erfolgsmodelles der bayerischen Sicherheitswacht auf Wien. Getürkte Statistiken an die Öffentlichkeit zu bringen, während immer mehr Wiener zum Opfer der Sicherheitspolitik des Strasser-Grasser-Teams werden, kann nur noch als Provokation gedeutet werden, so Strache. (Schluß) HV nnnn

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