Lkw-Fahrverbot auf der Tauernautobahn an fünf Wintersamstagen

Haslauer findet Konsens mit Transportgewerbe zu Maßnahmen zugunsten des Reiseverkehrs in die Salzburger Wintersportorte

Ein Lkw-Fahrverbot an den Wintersamstagen zwischen 8.00 und 15.00 Uhr zugunsten des Reiseverkehrs in die Salzburger Wintersportorte war gestern, Dienstag, 9. November, Abend, Gegenstand von Beratungen zwischen Verkehrs- und Tourismusreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Wilfried Haslauer, Verkehrsexperten und Vertretern des Salzburger Transportgewerbes. Zuvor hatte Haslauer angekündigt, angesichts der Tunnelbaustellen auf der Tauernautobahn ein Maßnahmenpaket schnüren zu wollen, um den Reiseverkehr in die Schigebiete flüssig zu halten.

"Vom Kuratorium für Verkehrssicherheit, der Landesverkehrsplanung und der Gendarmerie wurden fünf Samstage genannt, an denen erfahrungsgemäß mit einem besonders dichten Rei-severkehr zu rechnen ist. Im Konsens mit den Vertretern des Transportgewerbes in der Salz-burger Wirtschaftskammer werde ich nun Verkehrsminister Vizekanzler Gorbach ersuchen, die Tauernautobahn im Bereich von Ofenauer- und Hiefler Tunnel an diesen Samstagen von 8.00 bis 15.00 Uhr für den Lkw-Verkehr über 7,5 Tonnen zu sperren, ab 15.00 Uhr tritt dann das reguläre Wochenendfahrverbot in Kraft", berichtete Wilfried Haslauer, der dem Transportgewerbe für das entgegengebrachte Verständnis und die Kooperationsbereitschaft dankte.

Die betroffenen Samstage sind der 8. Jänner, der 5. Februar, 12. Februar und der 19. März und 26. März. "Gleichzeitig mit dem Fahrverbot auf der Autobahn soll auch die B 159 über den Pass Lueg für den Lkw-Verkehr gesperrt werden, um an diesen Wochenenden mit Staumöglichkeit den Pass für den Pkw-Verkehr als Ausweichstrecke zur Verfügung zu haben - und zwar ohne Beeinträchtigung durch allenfalls liegen gebliebene Lkw", so Haslauer.

Die Salzburger Wirtschaftskammer wird die gesamte europäische Transportwirtschaft von den Fahrverboten in Kenntnis setzen. Hinweistafeln in Oberösterreich, Bayern und Kärnten sollen zu einem großräumigen Ausweichen anregen.

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