Pressegespräch zum ECR INFO TAG am 10. November 2004

Wien (OTS) - Pressegespräch zum ECR INFO TAG am 10. November 2004

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

Dr. Rainer Herrmann ECR-Austria Board Vorsitzender Unilever Austria GmbH/Ice Cream & Frozen Food, Mitglied der Geschäftsleitung Johannes Alt ECR-Austria Board Co-Vorsitzender REWE Austria AG, Leiter Zentraleinkauf Univ. Prof. Dr. Elgar Fleisch Leiter des Instituts für Technologiemanagement Universität St. Gallen (HSG) & ETH Zürich Co-Chair Auto-ID Labs & M-Lab Dr. Arnold C. Steinbrecher Leiter ECR-Arbeitskreis Demand Side Unilever Austria GmbH/ECR Dipl. Oecon. Zsolt Sera Leiter ECR-Arbeitskreis Supply Side Procter & Gamble Austria GmbH, IT-Manager

ECR INFO TAG 2004: Industrie & Handel miteinander und nicht gegeneinander - im Sinne effizienter, pragmatischer Lösungen und im Interesse der österreichischen KonsumentInnen

Die weltweite ECR-Initiative hat das Ziel, alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen zusammenzuführen, um gemeinsam die Wünsche und Bedürfnisse der KonsumentInnen besser, sicherer, schneller und kostengünstiger erfüllen zu können.

So weit - so theoretisch. Was ist jedoch das Besondere an ECR? Es ist die einzige übergeordnete Plattform im Rahmen derer Handel und Industrie einerseits, aber auch die härtesten Konkurrenten innerhalb der jeweiligen Branche an einem Strang ziehen.

Und diese enge Kooperation und umfassende Beteiligung aller handelnden Unternehmen zeichnet ECR-Austria auch im internationalen Vergleich aus. Seit Gründung im Jahr 1996 waren sowohl Demand als auch Supply Side immer in großem Umfang vertreten. 92 Mitgliedsunternehmen sind es derzeit. Darunter befinden sich die bedeutendsten Handelsunternehmen, die wichtigsten Firmen aus der Konsumgüterindustrie sowie Logistik- und Elektronikdienstleister. Diese breite Abdeckung ist in Europa einzigartig. Honoriert auch durch die Anwesenheit von Anthony Ruys, Chairman of the Executive Board, Heineken N.V. und designierter Co-Chairman des ECR Europe Boards, der beim ECR INFO TAG als Gast und Vortragender begrüßt werden kann.

Spricht man international im Zusammenhang mit ECR von mittelfristigen Zukunftsideen wie beispielsweise Future Stores, deren flächendeckender Roll-Out wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, geht es in Österreich immer um praktische Anwendungen, die Nutzung von Synergien und um den Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur. Um einen klassischen österreichischen Weg eben, der vielleicht nicht ganz so Aufsehen erregend ist, sich durch harte Detailarbeit definiert, dafür aber äußerst pragmatisch ist. 60 % aller Lieferanten des österreichischen Lebensmittelhandels sind es, die sich derzeit bereits ECR-Basisstrategien wie z.B. EDI (Electronic Data Interchange) bedienen - ein Wert, der international gesehen, auch seinesgleichen sucht.

Deshalb steht die diesjährige Tagung auch unter dem Motto "gemeinsam effizienter" und bietet allen Teilnehmern die Möglichkeit einen gestrafften Überblick sowohl über neue Technologien und Methoden zu gewinnen, als auch über den Einsatz und Erfolg von ECR-Tools, die anhand praxisrelevanter Umsetzungsbeispiele aus den laufenden Arbeitsgruppen präsentiert werden, Näheres zu erfahren.

Stichwort Effizienz

Um gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden zu können, ist die Zusammenarbeit von Industrie und Handel von zunehmender Bedeutung. Starke Innovationen und entsprechende Markenführung decken das komplette Erfolgs-spektrum nicht mehr vollständig ab. Einer Inflationsrate von rund 2 % pro Jahr als Durchschnitt über die letzten 10 Jahre steht eine Preissteigerung der

Konsumgüterindustrie (FMCG-Bereich) von nur rund 1 % gegenüber. Die effiziente Zusammenarbeit aller an der Wertschöpfungskette Beteiligten wird daher immer notwendiger. Internationalen Studien zu Folge gehen beispielsweise 3,5 % des Verkaufswertes jährlich durch Supply Chain-Ineffizienz verloren. Alle Beteiligten sind daher aufgefordert, sich aktiv einzubringen, "denn ECR ist nicht alleinige Spielwiese der internationalen Big-Player - also z.B. Wal-Mart, Tesco, Carrefour und Metro einerseits und Procter & Gamble, Unilever, Nestlé und Kraft Foods andererseits", wie ECR-Board-Vorsitzender Dr. Rainer Herrmann betont, dem die Einbindung der KMUs ein besonderes Anliegen ist.

Ein Thema, das wirklich alle betrifft, ist z.B. die Synchronisation von Stammdaten. Klingt vielleicht nicht gerade spektakulär, ist es aber. Denn international betrachtet, haben 34 % der Liefereinheiten und 51 % der Endverbrauchereinheiten Datenfehler. Dabei führt der Einsatz von SINFOS als Datenbankprogramm sowohl zu einem Zeitgewinn beim Informationsaustausch und steht auch für gesteigerte Qualität und Sicherheit bei Industrie und Handel.

Der Nutzen für den Konsumenten?

Gemeinsame Datengrundlagen oder auch einheitliche Lebensphasen-Modelle ermöglichen es, auf spezifische Konsumentenbedürfnisse einzugehen. Haben doch Familien in unterschiedlichen Lebensphasen unterschiedliche Bedürfnisse, bedienen sich unterschiedlicher Handels-Kanäle, nutzen unterschiedliche Medien - und erwarten sich, unterschiedliche Sortimente/Produkte in den Regalen des Handels vorzufinden. In gemeinschaftlicher Zusammenarbeit können daher Sortimente optimiert, Promotions zielgruppenspezifischer geplant, Kommunikationsinhalte optimaler festgelegt und eine entsprechende Mediaselektion besser getroffen werden.

Ein entsprechender Datenaustausch vom Vorlieferanten, über den Industriebetrieb und dessen Produktionsprozess bis hin zur Warenverteilung im Handel, ermöglicht auch eine Verbesserung der Rückverfolgbarkeit. Entsprechend der EU Verordnung 178/2002, deren Bestimmungen am 1.1. 2005 europaweit in Kraft treten. Ab diesem Zeitpunkt sind alle an der gesamten Wertschöpfungskette von Lebensmitteln beteiligten Unternehmen verpflichtet, zu wissen, von welchen Vorlieferanten sie Rohstoffe beziehen und an welche Abnehmer sie Ware geliefert haben. Dieses Wissen ermöglicht in einem Krisenfall die lückenlose Rückverfolgbarkeit bis zum Saatgut oder zum Futtermittel, das vom Landwirt verwendet wurde. ECR hat bereits vor 3 Jahren begonnen, in einer internationalen D-A-CH (Deutschland-Österreich-Schweiz) Arbeitsgruppe dieses Thema zu bearbeiten, Prozesse zu entwickeln und Vorgehensweisen zu empfehlen, um den Unternehmen die Sicherheit zu geben, die Bestimmungen dieser Verordnung einzuhalten.

Die Basis dafür bilden die EAN.UCC Tools, mit denen eine eindeutige Identifikation von Waren und Herstellern möglich ist. In Kombination mit entsprechenden elektronischen Aufzeichnungen auf allen Ebenen - von der Entstehung des Produktes bis zum Einzelhandelsgeschäft - kann im Krisenfall eindeutig festgestellt werden, welche Chargen beispielsweise einen beanstandeten Rohstoff enthalten und entsprechende Rückholmaßnahmen können zielgerichtet eingeleitet werden. Über die entsprechende praxisrelevante Umsetzung berichten Spar und Berglandmilch in einem Tagungsbeitrag. Er zeigt, dass mit den gesetzten Maßnahmen nicht nur die Regelungen der EU Verordnungen voll erfüllt sind, sondern auch für den Konsumten erhöhte Produktsicherheit gewährleistet ist.

Ein heißer Sommertag, nicht schon zu Beginn der Öffnungszeiten in den Markt geeilt und trotzdem noch genügend Mineralwasser vorgefunden?

Ja, wer hat es nicht schon erlebt: Den Ärger, doch ein wenig zu spät dran gewesen zu sein und wieder mal leere Regale vorgefunden zu haben, wenn draußen die Sommerhitze brütet und alle Familienmitglieder nach Mineralwassernachschub lechzen. Wie solchen Ausverkauft-Situationen, die im europäischen Schnitt 7-10 % ausmachen und zu Kundenfrust und Umsatzentgang führen, erfolgreich begegnet werden kann, dem widmet sich eine weitere Facette im ECR-Spectrum. CPFR (Collaborative Planning, Forecasting und Replenishment) heißt das Zauberwort, bei dem es darum geht, dass Handel und Industrie gemeinsam an der Planung und Bereitstellung der nötigen Bestände arbeiten. In Österreich ist diese Kooperations-form bereits weiter entwickelt als beispielsweise in Deutschland. Mit einer ganz besonderen Ausprägung: der temperaturabhängigen Absatzprognose, präsentiert am ECR INFO TAG von Vöslauer, Spar und dem Beratungsunternehmen Woidich & Partner. Dabei wird zunächst einmal analysiert, wie sich denn Temperatur-schwankungen in der Vergangenheit auf die Absatzkurve ausgewirkt haben. Dem werden die 7-tägigen Vorhersagen der Meteorologen beigestellt, um den zukünftigen Absatz besser planen zu können. Entsprechend befüllte Regale, auch wenn die Temperaturen steigen und jedermann seinen Mineralwasservorrat auffüllen möchte, sind somit gesichert.

Die Prioritäten seitens des Handels fasst Johannes Alt, ECR-Austria Board Co-Vorsitzender zusammen: "EDI - elektronischer Datenaustausch, SINFOS - wobei die technischen Möglichkeiten gegeben, der Umsetzungsgrad in den Unternehmen aber noch zu gering ist und SHRINKAGE - die Warenverluste in der Wertschöpfungskette - sind ein Riesenthema." Dass ECR in Österreich lebt, steht für ihn außer Frage, "Theorien und Empfehlungen sind ausgearbeitet und publiziert. Jetzt geht es um Implementierungen. Erfolge können nur erreicht werden, wenn alle gemeinsam anpacken und die gewonnenen Erkenntnisse entsprechend umsetzen."

RFID: Die Schlüsseltechnologie der Zukunft - Im Jetzt und Heute ist jedoch Realismus angebracht

Wie kaum ein anderes Schlagwort hat RFID (Radio Frequency Identification) in den letzten Jahren die Diskussion um die Zukunft von Handel und Industrie geprägt. Welche visionären Möglichkeiten sich durch die neue Schlüsseltechnologie ergeben, ist ein Zukunftsszenario, das vom Gastvortragenden und RFID-Experten Univ. Prof. Dr. Elgar Fleisch eindrucksvoll dargestellt wird. Dass RFID die größte Evolution seit der Selbstbedienung sein wird, ist dabei unbestritten. Der Weg hin zum praktischen Einsatz ist jedoch noch ein weiter - klar herausgearbeitet als eine der Erkenntnisse des ECR INFO TAG´s.

Einem umfassenden Einsatz auf Produktebenen wie z.B. bei der Automatisierung der Inventur - die dabei zum Einsatz gelangende Radiofrequenztechnik ermöglicht eine berührungslose Identifikation -oder das Entfallen jeglichen Scannens an der Kasse - "Selfscanning" gilt heutzutage als Nonplusultra in der modernen Einkaufswelt - steht noch einiges im Wege. Unter anderem der Preis. Ein Chip oder auch "Tag" genannt, kostet derzeit immer noch 40-60 Cent. Einen Joghurt-Becher mit einem entsprechenden "Tag" auszustatten, ist daher nach wie vor noch kein Thema. Der aktuelle Stand der Technik (geringe Reichweiten und Fehleranfälligkeit im Umfeld von Metall und Flüssigkeiten) macht derzeit ebenfalls noch Probleme. Pilot-Projekte in geschlossenen Systemen und vor allem im Logistik-Bereich durchzuführen, wo RFID derzeit bereits sinnvoll eingesetzt werden kann, wird aber geraten.

Beispiel: Das RFID-Pilotprojekt von Spar - oder wie ein "intelligenter Gummistiefel" Rollcontainer wiederfinden kann

Die Ausgangslage: Bei Spar werden für den Transport der Waren in die Outlets Rollcontainer eingesetzt, deren Wert rund 140 Mio. Euro beträgt. Seit Jahren gibt es laufend Diskussionen, bei welchen Filialen beziehungsweise bei welchem Kaufmann sich wieviele dieser Container befinden und ob wohl alle wieder ihren Weg zurück ins Lager gefunden haben. Um für die Zukunft Klarheit zu schaffen, wurden nun in einem Pilotprojekt 15.000 Rollbehälter mit einem RFID-Chip ausgerüstet, der an der Bodenplatte des Containers angebracht ist. Gleichzeitig wurden die mit der Kommissionierung betrauten Mitarbeiter mit Gummistiefeln ausgestattet, in die ein entsprechender Reader eingebaut ist. Der Ein- und Ausgang (beim Rückweg in die Zentrale kommt eine Gate-Lösung zum Einsatz) kann somit eindeutig festgestellt werden.

Was es hinsichtlich eines zukünftigen Supply Chain- und Logistik-übergreifenden Einsatzes von RFID und über einzelne Pilots hinausgehend zu bedenken gibt, führen Dipl. Ing. Gerald Gregori von Econsult und Mag. Manfred Piller, Bereichsleiter bei EAN-Austria in ihren Tagungsbeiträgen aus. Auf dem Weg zur "schönen neuen Einkaufswelt" in der die RFID-Technologie zukünftig ihren sicheren Platz haben wird, sind nämlich wichtige Markierungen bereits bekannt. Der weltweit zum Einsatz gelangende EPC (Electronic Product Code) wird sich über alle Kontinente und Produkte als globaler Standard durchsetzen. Als physischer Datenträger wird der EPCglobal TAG dienen und es werden die bewährten Identifikationsnummern von EAN.UCC auch in Zukunft verwendet werden.

Darüber hinaus gilt es, die technologischen Entwicklungen genau zu beobachten. Neben der Devise "Abwarten und Lernen" sollten jedoch laufende Prozess-verbesserungen wie etwa die weitere Verbreitung des Einsatzes von EAN-128 zur Kennzeichnung von Paletten und Umkartons keinesfalls durch aktuelle EPC/RFID-Aktivitäten gebremst werden. Auch zukünftige IT-Strukturen sollten auf die neue Technologie ausgerichtet sein.

GLOSSAR:

CRM - Customer Relationship Management

Im ECR-Kontext werden darunter die gemeinsamen Maßnahmen von Händlern und Herstellern verstanden, die gesetzt werden, um durch maßgeschneiderte individuelle Aktivitäten Marken- und Geschäftstreue der KonsumentInnen zu erhöhen.

CPFR - Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment

Darunter versteht man die von Handel und Industrie gemeinsam übernommene Aufgabe der Planung und Bereitstellung der richtigen Menge der einzelnen Produkte in den Geschäften.

ECR - Efficient Consumer Response

Die weltweite ECR-Initiative, die Ende der 80er Jahre von den USA ausgehend, ihren Siegeszug antrat, hat das Ziel alle an der Wertschöpfung beteiligten Unternehmen zusammenzuführen, um gemeinsam die Wünsche und Bedürfnisse der KonsumentInnen besser, sicherer, schneller und kostengünstiger erfüllen zu können. Aufbauend auf die von EAN.UCC (Europäische Artikel Nummerierung/Amerikanisches Uniform Code Council) geschaffenen internationalen Standards werden von ECR-Austria unter Schirmherrschaft von EAN-Austria und der Wirtschaftskammer Österreich in 10 Arbeitsgruppen Prozesse erarbeitet, die einerseits die Optimierung der gesamten Warenversorgungskette (Supply Side) zum Ziel haben und andererseits das Augenmerk auf die Konsumentennachfrage (Demand Side) legen.

EPC - Electronic Product Code

Ist eine weltweit eindeutige Identifikationsnummer - jedes einzelne Produkt rund um den Globus kann so eindeutig identifizierbar gemacht werden.

RFID - Radio Frequency Identification

Eine neue Schlüsseltechnologie, die die Zukunft für Industrie und Handel entscheidend verändern wird. Mit Hilfe der Radiofrequenztechnik ermöglicht RFID die berührungslose Identifikation, Steuerung und Verfolgung beliebig vieler Waren und Objekte in der gesamten Wertschöpfungskette. Von allen Partnern genutzt, führt dies zu schnelleren, sicheren und kostensparenden Prozessen.

So funktioniert RFID:

Auf den logistischen Einheiten wie z.B. Paletten, Umkartons oder auch auf den Konsumentenverpackungen werden sogenannte "Tags" - auch Chips oder Transponder genannt - angebracht. Dabei handelt es sich um mikroskopisch kleine Datenträger, die Informationen speichern können. Um jeden "Tag" windet sich ein dünner Draht - eine Antenne. Die Energie zum Auslesen und Senden der gespeicherten Informationen bezieht der Chip von einem Lesegerät (=Scanner), das elektromagnetische Wellen aussendet. Diese elektromagnetischen Wechselfelder werden als Übertragungsmedium genutzt, um - im Gegensatz zu herkömmlichen Strichcodes - ohne Berührung und ohne Sichtkontakt das jeweilige Objekt zu identifizieren.

SINFOS - Stammdaten Informations System

Grundlage dieses Systems ist der standardisierte, multilaterale Stammdatenabgleich per EDI (= Electronic Data Interchange), der im Gegensatz zum bilaterlalen Austausch per Fax, Diskette oder e-Mail gesicherte, qualitativ hochwertige Stammdaten, wie eine möglichst vollständige Beschreibung der kompletten Artikelhierarchie von der Artikelbasis über alle Verpackungseinheiten bis hin zur Palette, liefert.

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Rückfragen & Kontakt:

Mag. Johannes Mak, Ecker & Partner GmbH
Tel.: 01-599 32-36, Mobil: 0699 15 90 90 95
j.mak@eup.at

Mag. Barbara Fuchs-Puchner, Unilever Austria GmbH
Tel.: 01-608 98-720, Mobil: 0664 261 33 42
barbara.fuchs-puchner@unilever.com

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