ÖGB wendet sich wegen Infospot an den ORF-Stiftungs- und Publikumsrat

Präsident Verzetnitsch und Vizepräsident Klein fordern schriftliche Stellungnahme von den ORF-Gremien

Wien (ÖGB) - In einem von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch und ÖGB-Vizepräsident Karl Klein unterzeichneten Brief wendet sich der ÖGB an alle Mitglieder des Publikums- und Stiftungsrates des ORF. In diesem Brief äußert der ÖGB großes Bedauern und gleichzeitig Unverständnis darüber, dass der öffentlich-rechtliche ORF den ÖGB-Informationsspot zur Pensionsharmonisierung unter Berufung auf seine Richtlinien zu den Sozial-PR-Aktionen zurückgewiesen hat.++++

In dem Brief werden sowohl die Mitglieder des Stiftungsrates als auch des Publikumsrates eindringlich aufgefordert, in der nächsten Sitzung die Ablehnung des ÖGB-Spots auf die Tagesordnung zu bringen. Gleichzeitig wird sowohl der Stiftungs- als auch der Publikumsrat aufgefordert, dem ÖGB schriftlich ihre Auffassung zur Ablehnung des ÖGB-Spots zukommen zu lassen. Der ÖGB verlangt zudem eine schriftliche Mitteilung, wo die zentralen Unterschiede in der Beurteilung der Spots der WKÖ und der Bundesregierung zur Pensionsreform und dem Infospot des ÖGB liegen. Der Brief im Wortlaut ist auf der ÖGB-Homepage www.oegb.at abrufbar. (ew)

ÖGB, 10. November
2004
Nr. 724

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