Findeis: Niederösterreich entwickelt sich zum Schlaraffenland für Kriminelle

Weiter massiver Anstieg der Kriminalität bei gleichzeitigem Rückgang der Aufklärungsquote

St. Pölten, (SPI) - "Niederösterreich entwickelt sich zum Schlaraffenland für Kriminelle. Der Schließung von Dutzenden Gendarmerieposten, der Personalabbau und die Budgetkürzungen im Bereich der Inneren Sicherheit haben dazu geführt, dass Niederösterreich mittlerweile über Monate die Spitzenposition bei der Zunahme der Kriminalität einnimmt. Vergleicht man den Zeitraum Jänner bis Oktober 2003 mit heuer so stiegen die angezeigten Straftaten um 9,7 %, gleichzeitig ging die Aufklärungsquote um 5,2 % zurück. Nur mehr knapp 43 % aller angezeigten Straftaten werden überhaupt aufgeklärt. Viele Straftaten werden gar nicht mehr zur Anzeige gebracht - weil die Hoffnung auf Besserung der Frustration gewichen ist. Das Vertrauen der Bevölkerung in die öffentliche Sicherheit ist massiv erschüttert - und das zu Recht", zeigt sich der Sicherheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Hermann Findeis, sehr besorgt über den Negativ-Trend in NÖ.****

Die Situation in Niederösterreich ist "schlichtweg verheerend". Innenminister Strasser will sein Kaputtsparen der Exekutive und die katastrophalen Folgen daraus nun mit einer völligen Zerschlagung wichtiger regionaler Strukturen verschleiern. Zentralisierung statt Sicherheit und Einrichtungen in den Regionen, zentrale Leitung statt intensiven Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern in den Gemeinden. "Strassers Versuche, der Bevölkerung glauben zu machen, dass ‚weniger Personal mehr Sicherheit ergibt', sind gescheitert. Die Menschen haben mittlerweile jegliches Vertrauen in den Innenminister verloren, tagtäglich werden sie mit neuen Einbrüchen, Diebstählen und anderen Delikten konfrontiert und erleiden dadurch massiven finanziellen Schaden", so Findeis weiter.

Die SPÖ-Niederösterreich fordert ein sofortiges Ende des Personalabbaus und der Budgetkürzungen, zusätzliche ExekutivbeamtInnen sowie ein Ende der Strasser-Zerschlagungsoffensive im Sicherheitsapparat. "Mehr Sicherheit vor Ort wird benötigt und keine parteipolitisch motivierten Kahlschläge zur Versorgung braver ÖVP-Parteifunktionäre", so Findeis abschließend.
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