Post: Für SPÖ-Kärnten hat Versorgungssicherheit Vorrang

Forderung nach zumindest einem Postamt pro Gemeinde und Erfüllung des volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Versorgungsauftrags der Post

Klagenfurt (SP-KTN) - Neuerlichen Alarm schlagen die Kärntner Sozialdemokraten wegen den neuerlichen Schließungsgerüchten rund um Kärntner Postämter. "Die Versorgungssicherheit der Kärntner Bevölkerung mit Postdienstleistungen, egal ob auf dem Land oder in den Kärntner Städten darf nicht weiter beeinträchtigt werden", fordert der Gemeindesprecher der Sozialdemokraten im Kärntner Landtag, Gemeindebundpräsident Hans Ferlitsch und ergänzt: "Bei weiteren Schließungen tritt eine Verschlechterung der Lebensqualität für die Bevölkerung ein und es ist davon auszugehen, dass die Verspätungen bei Brief- und Postversand weiter zunehmen."

Die gesellschaftlichen Auswirkungen der weiteren Postamtsschließungen seien noch gar nicht abzusehen, kritisiert der Kärntner SP-Klub. "Es ist völlig unzumutbar, wenn viele Kärntnerinnen und Kärntner künftig viele Kilometer zurücklegen werden müssen, um einen Brief oder ein Paket aufgeben oder abholen zu können", kritisiert auch der stellvertretende Klubobmann Peter Kaiser und erklärt weiter: "Auch die Idee neue Postpartner in Gasthäusern, bei Tankstellen oder anderen Geschäftsleuten zu finden, ist bereits jetzt kläglich gescheitert."

Das Land Kärnten und die Gemeinden hätten sich in den vergangenen Jahren sehr bemüht, weitere Schließungen zu verhindern, doch die Post schrecke unter dem Deckmantel einer "Systemisierung" nicht vor einer neuerlichen Kündigungs- und Zusperrwelle zurück, kritisiert Kaiser und verweist auf entsprechende Gegeninitiativen des SP-Landtagsklubs. Die SPÖ hat bereits Ende Oktober einen Antrag in den Kärntner Landtag eingebracht, der die Forderung formuliert, zumindest ein Postamt pro Gemeinde zu erhalten. "Nur so können wir die dramatische Entwicklung im ländlichen Raum und das Abwandern in die städtischen Ballungszentren eindämmen", sind sich die SP-Abgeordneten im Kärntner Landtag einig. (Schluss)

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