VP-Mojzis: 10.000 Unterschriften zur Rettung des Margaretenbades gesammelt

Bürgermeister Häupl ignoriert seit drei Monaten die Wünsche von 10.000 Wienerinnen und Wienern und verweigert weiterhin den Dialog

Wien (9.11.2004) - "Wir wollen endlich wieder im Margaretenbad schwimmen", dies forderten die Bürgerinnen und Bürger, die sich nichts mehr als die Wiederaufnahme des Betriebs des Margaretenbades wünschen. Zu diesem Zweck wurden mehr als 10.000 Unterschriften gesammelt, die heute in einer Badewanne an Bürgermeister Michael Häupl übergeben hätten werden sollen.

"Schon zwei Mal wandte sich die überparteiliche Plattform zur Rettung des Margaretenbades an den Wiener Bürgermeister, leider haben wir bis heute von ihm keine Antwort erhalten", kann Marie-Luise Mojzis, Parteiobfrau der ÖVP Margareten, die Ignoranz des Bürgermeisters nicht verstehen.

Marie-Luise Mojzis: "Sehr geehrter Herr Bürgermeister, warum werden Sie in dieser Sache nicht tätig? Warum ignorieren Sie die Anliegen von 10.000 Bürgerinnen und Bürgern. Und warum nehmen Sie das mit mehr als 10.000 Unterschriften mehr als deutliche Signal nicht ernst?"

Der Bürgermeister sah sich nicht im Stande die Unterschriften selbst entgegenzunehmen. Die von ihm vorgeschobene Mitarbeiterin versuchte die Delegation der Freunde des Margaretenbades schon im Vorfeld abzuwimmeln. "Der Bürgermeister könne sich schließlich nicht um jeden seiner zwei Millionen Bürger selber kümmern", so die Begründung der Beamtin. Für die ÖVP Parteiobfrau Mojzis ist diese Aussage vollkommen unverständlich, sollten die Unterschriften doch in Vertretung von 10.000 Bürgerinnen und Bürgern übergeben werden.

Die überparteiliche Plattform "Rettet das Margaretenbad" hat den Kampf aber nicht aufgegeben: Heute wurden den im Vorfeld postierten Rathauswachen nur Kopien überreicht. Die Originalunterschriften harren weiterhin auf die Kenntnisnahme des Bürgermeisters. "Wir werden nicht müde uns um einen Termin beim Wiener Bürgermeister zu bemühen", so Mojzis.

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