Walch: "ÖGB-Inserate verunsichern die Bevölkerung"

"ÖGB soll seine Gelder zweckmäßig verwenden"

Wien, 2004-11-09 (fpd) - "Der ÖGB hat sich offenbar zum Ziel gesetzt, die österreichische Bevölkerung zu verunsichern. Anders sind die Inserate des ÖGB zur Pensionsharmonisierung nicht zu erklären. Vertreter des ÖGB waren bei 22 politischen Verhandlungsrunden zur Pensionsharmonisierung anwesend und waren mit fast allen Punkten der Harmonisierung einverstanden. Mich würde wirklich interessieren, wie viel diese Inserate gekostet haben. Diese Gelder sollten im ÖGB bleiben und für Weiterbildung der Arbeitnehmer in Österreich bereitgestellt werden, z.B. in Form eines Bildungsschecks", forderte heute der Bundesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Abg. Max Walch. ****

"So wie der ÖGB hier agiert, ist er keineswegs überparteilich, sondern eher die Parteizentrale der SPÖ und macht Oppositionspolitik für die Sozialdemokraten. Weiters kritisiert der ÖGB bei der Pensionsharmonisierung seine eigene Politik der Vergangenheit. Er kritisiert bei den Frauen deutliche Verluste durch Teilzeitarbeit. Also bitte, wer hat denn in den vergangenen Jahren die Teilzeitarbeit so forciert? Niemand anderer als der ÖGB mit den Sozialdemokraten. Wir haben immer davor gewarnt", so Walch.

"Alle Parteien in Österreich haben sich zu einer Harmonisierung der Pensionssysteme bekannt. Doch jetzt, wo ein Modell der Regierung vorliegt, welches die Pensionen nachhaltig sichert und deutliche Verbesserungen - gerade für Frauen - beinhaltet, will die SPÖ diese Harmonisierung durch fadenscheinige und teilweise falsche Argumente verhindern. Wollen die sozialistischen Politiker etwa gewisse Privilegien erhalten und selbst Nutznießer sein," fragte Walch.

"Abschließend möchte ich den ÖGB noch auffordern, wirklich überparteilich zu arbeiten und die Gelder nicht für verunsichernde Inserate auszugeben. Diese Gelder, die hauptsächlich von den Mitgliedern kommen - egal welcher Gesinnung - , sollte der ÖGB auch den arbeitenden Menschen in Österreich wieder zurückgeben in Form von Unterstützungsmaßnahmen bei der Weiterbildung usw.," so Walch abschließend. (Schluß)

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