ÖH zu Gehrer: Ergreifen Sie die ausgestreckte Hand, Frau Ministerin!

Geher verschließt einmal mehr die Augen vor der Realität

Wien (OTS) - Anlässlich der Aussagen von Ministerin Gehrer im Zuge der heutigen aktuellen Stunde im Parlament zur Lage der österreichischen Universitäten, erkennt die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) einmal mehr, dass Ministerin Gehrer jeglichen Bezug zur Realität verloren hat. "Zu behaupten, es wurde an den Gebäuden der österreichischen Universitäten viel getan ist schlicht und ergreifend unwahr. Man kann sich die Gebäude anschauen und wird feststellen, dass sich nichts geändert hat- bestes Beispiel hierfür ist die Akademiestrasse in Salzburg", so Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH.

"Es ist weiteres ein fataler Irrtum der Ministerin, zu erklären, dass es ‚nur in ein paar Studienrichtungen' Probleme gäbe. Wir bekommen tagtäglich E-Mails von Studierenden verschiedenster Studienrichtungen, die über Platznot, eingeschränkten Studienfortgang oder schlechte Betreuung klagen. Es führt kein Weg daran vorbei, dass die vorhandenen Probleme gelöst werden müssen", so Fuchs. "Wenn heute von Ministerin Gehrer eine Lobeshymne auf die österreichischen Universitäten geträllert wird, ist das eine schiere Verhöhnung von jenen Studierenden, die uns ihre Probleme mitteilen", erklärt Fuchs.

"Egal wie man es dreht und wendet - Ministerin Gehrer hat in ihrer heutigen Performance im Parlament einmal mehr bewiesen, dass ihr das Wohlergehen der österreichischen Universitäten und insbesondere der Studierenden völlig gleichgültig ist. Das Ignorieren von Tatsachen gehört nicht zum Aufgabenprofil einer österreichischen Bildungsministerin und erteilt ihr kein gutes Zeugnis", bemerkt Barbara Wittinger, Vorsitzteam der ÖH.

Abschließend appellieren Wittinger und Fuchs: "Frau Ministerin Gehrer, geben Sie sich einen Ruck, ergreifen Sie die ausgestreckte Hand und schauen sie den Betroffenen am ‚Runden Tisch Universität' in die Augen. Wir erwarten Ihre Zusage bis zum 15.11.2004."

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