VA Tech: ÖVP-Attacke auf Betriebsräte als plumpes Ablenkungsmanöver

SP-Winterauer: Ausverkauf schon im schwarz-blauen Regierungsprogramm festgeschrieben

Linz (OTS) - "Die ÖVP kann auch mit noch so krampfhaften Ablenkungsmanövern und Schuldzuweisungen nicht über ihre desaströse Wirtschaftspolitik hinweg täuschen", stellt SPÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Reinhard Winterauer zu Äußerungen von ÖVP-Landesparteisekretär Strugl fest, die SPÖ-Betriebsräte seien an der verfahrenen Situation bei der VA Tech schuld. "Tatsache ist und bleibt, dass im Regierungsprogramm dieser schwarz-blauen Koalition der 100-Prozent-Ausverkauf der wichtigsten heimischen Leitbetriebe bereits festgeschrieben ist".

Die SPÖ Oberösterreich habe dagegen nie den geringsten Zweifel daran gelassen, dass sie gegen diesen Ausverkauf entscheiden ankämpft. Winterauer erinnert daran, dass zum Zeitpunkt, als die Voest ihren VA Tech-Anteil verkauft habe, die ÖIAG noch 24 Prozent Anteile und damit noch entscheidenden Einfluss gehabt habe. Im Auftrag der schwarz-blauen Regierung habe aber die ÖIAG dann weitere neun Prozent der VA Tech verkauft und damit erst der Spekulation Tür und Tor geöffnet.

"Erst die konsequenten Warnungen von Erich Haider haben die Ausverkaufspläne öffentlich gemacht und die ÖVP zum Umdenken gebracht, weil sie gemerkt hat, dass der SP-Kurs gegen den Ausverkauf von den Bürgern honoriert wird", stellt Winterauer fest. "Statt die SP-Betriebsräte als Schuldige hinzustellen, sollte die ÖVP Oberösterreich lieber ihre Parteifreunde in der schwarz-blauen Bundesregierung an ihre Zusagen erinnern, die sie nie einhält. ÖVP-Chef Pühringer soll nicht in Oberösterreich ständig starke Sprüche klopfen, wenn er in Wien regelmäßig bei leisestem Gegenwind umfällt", schließt der SP-Landesgeschäftsführer.

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