Österreichischer Kleinkunstpreis für "Freundschaft" von Henning und Steinhauer

Clemens Haipl und Martin Puntigam erhalten den Förderpreis für "meet & greet"

Wien (OTS) - "Premiere will dem Renommee der Kabarett-Szene
Rechnung tragen und den "Österreichischen Kleinkunstpreis" wieder zum Leben erwecken", sagte Premiere Österreich Geschäftsführer Markus Schmid Anfang des Jahres. Jetzt steht der Gewinner fest: Die Produktion "Freundschaft" von Rupert Henning, Erwin Steinhauer und Florian Scheuba wird mit dem "Österreichischen Kleinkunstpreis 2004" ausgezeichnet.

Den "Österreichischen Kleinkunstförderpreis 2004" hat die 17-köpfige Jury - unter der Führung von Peter Blau - an Martin Puntigam und Clemens Haipl für ihr im April präsentiertes Programm "meet & greet vergeben. Beide Preise werden von Premiere mit 7.500 Euro dotiert und sind somit die höchstdotierten im deutschsprachigen Raum.

Überreicht werden die Preise am 12. Dezember 2004 von Roland Dühringer im Rahmen einer Gala im Wiener Orpheum. Dühringer hatte den Preis, der 1994 letztmalig verliehen worden ist, für sein Solo-Debüt "Hinterholzacht" bekommen. Danach fiel der "Österreichische Kleinkunstpreis" in einen Dornröschenschlaf bis ihn Premiere heuer wiedererweckte und seine Kabarett-Offensive auf PREMIERE AUSTRIA startete.

Die Skulptur für den Österreichischen Kleinkunstpreis - ebenfalls von Premiere ausgeschrieben - wurde von Beatrix-Antonie Kaufmann, einer Kunsthochschul-Studentin entworfen und angefertigt. "Ich bin sehr stolz, dass die Entscheidung auf meinen Entwurf gefallen ist, und ich so ein Stück zur Wiederbelebung des Preises beitragen konnte", so die Tirolerin. "Wir fördern nicht nur die Österreichische Kleinkunst, sondern auch den Nachwuchs der bildenden Künste. Somit nimmt in Wahrheit Premiere den öffentlich-rechtlichen Bildungs- und Kulturauftrag wahr, unterstreicht Markus Schmid das Engagement des Abo-Senders.

"Die Wiederbelebung war hoch an der Zeit. Nicht nur um in Österreich wieder herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Kleinkunst angemessen zu würdigen und zu fördern, sondern auch damit Österreich endlich wieder einen Kleinkunstpreis hat, dem auch im Ausland die gebührende Anerkennung gezollt wird", erklärt der Jury-Vorsitzende Peter Blau. Die Begründung zu Jury-Entscheidung:
"Freundschaft" ist brillantes Politkabarett. Das Streitgespräch zwischen dem alten SP-Funktionär, der an den scheinbar überkommenen Parolen festhält, und seinem Sohn, einem Werbemanager, ist rasant, geistreich, schonungslos, voll bitterer Wahrheit und zudem ein Rundumschlag, der auch Tabuthemen aufgreift". Der Förderpreis geht mit "meet&greet" an "das mutigste, verrückteste und eigenwilligste Programm des Kabarettjahrs 2004. Clemens Haipl und Martin Puntigam erschaffen eine Welt, in der Handys wie Joseph Goebbels klingen und Gesamtschulen nach Jeffrey Dahmer benannt sind. In absurden Dialogen, die immer wieder unerwartete Haken schlagen, erzählen die beiden Humorextremisten die Geschichte einer Männerfeindschaft. Förderungswürdig erschien der Jury insbesondere das Flötenspiel der Künstler."

Die in Anbetracht der Preisträger humoristisch höchst abwechslungsreich zu werden versprechende Gala wird am 19. Dezember 2004 um 21.00 Uhr auf PREMIERE AUSTRIA gezeigt. Ebenso die ausgezeichneten Programme: "Freundschaft" mit Rubert Henning und Erwin Steinhauer am 28. November 2004 um 21.00 Uhr auf PREMIERE AUSTRIA und "meet & greet" mit Clemens Haipl und Martin Puntigam am 12. Dezember 2004 um 21.00 Uhr auf PREMIERE AUSTRIA.

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