VA-Tech: Gefahr in Verzug!

SP OÖ drängt auf Förderung für den raschen Aufbau einer Mitarbeiterbeteiligung

Linz (OTS) - Siemens Österreich ist drauf und dran die VA-Tech zu schlucken. Eine Motivation dieser Übernahme ist ganz offensichtlich, dass diese beiden Konzerne in vielen Unternehmensbereichen direkte Kontrahenten sind. Aufgrund der Sperrfrist durch die Übernahmekommission bleibt aber ein Zeitfenster von einem Jahr. Dieses Zeitfenster kann und soll durch die Bundesländer Oberösterreich, Wien und Steiermark und die ÖIAG genutzt werden, um eine stabile und sichere Struktur von Kernaktionären bilden zu können. Diese Struktur soll sicherstellen, dass die VA-Tech ein Leitunternehmen für Österreich, aber insbesondere für die Bundesländer Oberösterreich, Wien und der Steiermark bleiben wird.

Um eben dieses Ziel erreichen zu können, hat die SPÖ Fraktion in der heutigen Regierungssitzung den beigefügten Antrag eingebracht und erhofft sich eine positive Zustimmung aller Regierungsmitglieder der anderen Fraktionen.

A n t r a g:

Die Landesregierung möge beschließen:

1. Herr Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer wird ersucht, federführend umgehend in Gespräche mit den Bundesländern Wien und Steiermark sowie mit dem Vorstand und dem Betriebsrat der VA-Tech mit dem Ziel einzutreten, ehestens einen Vertragsentwurf auszuarbeiten, der den Erwerb von 10 % VA-Tech-Aktien durch die genannten Bundesländer bzw. landeseigene Gesellschaften und die nachfolgende Abschichtung dieser Anteile an die Mitarbeiterbeteiligung der VA-Tech vorsieht.

2. Das Land Oberösterreich setzt sich nachdrücklich dafür ein, dass die ÖIAG erstens an der geplanten Kapitalerhöhung der VA-Tech teilnimmt und zweitens den Anteil von zumindest 15 % langfristig hält.

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