Lehrerposten - SPÖ-Vettermann: "Strobl wärmt alte Fakten auf!"

Wien (SPW-K) - "Es ist einigermaßen seltsam, dass der Wiener VP-Bildungssprecher jetzt den Finanzaugleich 2000 wieder aufwärmt, obwohl er weiß, dass es auch damals gelungen ist, die Einsparungen des Finanzministeriums deutlich abzuschwächen", reagierte heute der Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Bildung, Jugend, Information und Sport, Gemeinderat Heinz Vettermann, auf Aussagen von VP-Strobl.****

"Was das laufende Jahr 2004 betrifft, ist Strobl daran zu erinnern, dass die ÖVP noch im Juni die Forderung nach 700 zusätzlichen Lehrerposten unterstützt hat und bei einem Beschluss im Stadtschulratskollegium mitgegangen ist. Im September ist sie davon wieder abgesprungen, anscheinend wurde sie von der Bundes-ÖVP auf Linie gebracht."

Strobl müsste jedenfalls wissen, "dass man korrekterweise zwischen den Verhandlungen zum Dienstpostenplan 2004 und dem Finanzausgleich 2005 trennen muss", so Vettermann weiter. "Tatsache ist, dass es bei den Finanzausgleichsverhandlungen gelungen ist, den Vorstoß von Grasser, die Lehrerzahlen - wegen sinkender Schülerzahlen - weiter zu senken, abgewehrt wurde." Im Gegenteil, es sei gelungen, dass der in Wien notwendige sonderpädagogische Förderbedarf erstmals anerkannt wird: "Und dass weiters in einem ersten kleinen Schritt für diesen Zweck mehr Lehrer eingesetzt werden."

Dass sich darüber hinaus die FSG weiterhin für die aus ihrer Sicht notwendigen zusätzlichen Lehrerposten einsetze und die Rolle der ÖVP

kritisiere, sei angesichts des Vorgehens der Bundesregierung nur logisch, unterstrich Vettermann. "Strobl ist aufgefordert, nicht wehleidig zu reagieren, sondern die Wiener Position zu unterstützen!" (Schluss)

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