Grüne/Leopoldstadt: EKZ erster Schritt zu Verbauung des Naherholungsgebietes Prater

Grüner Antrag garantiert bedarfsorientierte Nahversorgung

Wien (OTS) - Die Grünen Leopoldstadt wollen mit einem Resolutionsantrag bei der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung Leopoldstadt (9.11, 16:00 Uhr) alle Parteien auf eine bedarfsorientierte Größenordnung für das geplante Zentrum beim Ernst-Happel-Stadion einschwören. 8.000m2 Nettogeschäftsfläche waren im Leitbild Wehlistraße für dieses Zentrum vorgesehen. Diese sollen nicht überschritten werden. Die Abstimmung wird zeigen, wer sich für die Bedürfnisse der AnrainerInnen wirklich einsetzt.

Falschinformation und Halbwahrheiten

Von "bewussten Falschinformationen seitens des Bezirksvorstehers Kubik" spricht der Klubobmann der Leopoldstädter Grünen, Adi Hasch, im Zusammenhang mit den offiziellen Stellungnahmen der Bezirks-SPÖ zum geplanten EKZ. Den AnrainerInnen werde vorgegaukelt mit der Errichtung des geplanten Einkaufszentrums würden ihre Versorgungsprobleme gelöst. Sportartikel- und Textilgeschäfte sind sicher keine Antwort auf die vorherrschenden und von den Grünen vor Ort erhobenen Bedürfnisse. "Die Leute brauchen einen ausgewogenen Branchen-Mix für unterschiedliche Lebenslagen und keine überdimensionierte Monokultur", konstatiert Adi Hasch.

Wer profitiert?

Das geplante Projekt EKZ-Prater bringt weder Hilfe für die AnrainerInnen noch ökonomischen Nutzen für die Leopoldstadt. Es stellt sich die Frage warum die SPÖ ein solches Projekt umsetzen will - wer profitiert wirklich davon? Die derzeit laufende Prüfung durch die EU-Wettbewerbsbehörden im Zusammenhang mit den Liegenschaftsverkäufen wird hier hoffentlich etwas Klarheit bringen.

Grüner Kampf für Lebensqualität

Das EKZ Prater ist nur der erste Schritt zur weiteren Verbauung des Naherholungsgebiets Prater. Es droht eine Zerstückelung des Grünen Praters und eine Verkehrslawine für die ohnehin schon stark belastete Leopoldstadt. Die AnrainerInnen sind wieder einmal die Leidtragenden der verfehlten SPÖ-Stadtplanung. Die Grünen Leopoldstadt fordern eine bedarfsorientierte Lösung ohne negative ökonomische und ökologische Auswirkungen auf den Bezirk.

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