Gülleausbringungsverbot bedroht Existenz unzähliger Bauern

FP-Bundesbauernobmann Scheuch fordert schnelle Lösung von Bundesminister Pröll

Wien (OTS) - "Es ist untragbar und nicht mehr länger zu dulden, dass irgendwelche selbsternannten Umweltschützer unseren Landwirten das Leben schwer machen", erklärte der freiheitliche Bundesbauernobmann und FP-Generalsekretär NAbg. DI Uwe Scheuch heute Vormittag gegenüber der Presse. ****

Grund für Aufregung ist eine neue Verordnung, welche die Ausbringung von Gülle ab dem 1. November verbietet. Laut Scheuch sei dies ein echter Skandal, denn der Zeitpunkt der Ausbringung und deren Auswirkung wäre primär von der Witterung und der nachfolgenden Bodenbehandlung abhängig, nicht aber von willkürlich festgelegten Terminen. "Ich fordere BM Pröll auf, hier im Interesse der heimischen Landwirte zu handeln und eine Fristerstreckung zu verordnen. Unsere Bauern müssen ihre Gruben leeren, sie haben keine Alternativen", so Scheuch weiter.

Sollten die verantwortlichen Herren in Wien und Brüssel kein Einsehen mit den Sorgen der Bauern haben, dann müsse man eben zu anderen Mitteln greifen. "Es wäre nicht das erste Mal, dass wir Bauern mit unseren Traktoren die Straßen sperren, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Und wenn es gar nicht anders geht, dann werden wir unsere Gülle dorthin mitnehmen müssen, denn die freiheitliche Bauernschaft war und ist stets ein Verfechter der bäuerlichen Anliegen gewesen", meinte Scheuch abschließend

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