10 Jahre ZOOM Kindermuseum

Zoom: Vom Pionier im Museumsquartier zum größten Kindermuseum Europas - Fest für die ganze Familie am Wochenende

Wien (OTS) - Am 4. November 1994 hat das ZOOM Kindermuseum - als erstes Kindermuseum Österreichs - mit der Ausstellung "Treffpunkt Picasso" seine Tore geöffnet. Mittlerweile hat sich das ZOOM von einer kleinen Grass-Roots-Initiative zu einem der größten und bedeutendsten Kindermuseen Europas entwickelt, das in den zehn Jahren seines Bestehens die Wiener Kinderkulturszene nachhaltig mitgestaltet und mit innovativen Impulsen versorgt hat. Diese Pionierarbeit wurde unter anderem 2002 mit dem österreichischen Staatspreis für Innovation für das ZOOMLab honoriert.

Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny: "Das ZOOM Kindermuseum hat von Anfang an Kinder als wissbegieriges, neugieriges Publikum begriffen. Nur so kann spannende Kinderkultur entstehen. Als Pionier ist das ZOOM 1994 ins Museumsquartier eingezogen, heute bildet es gemeinsam mit dem kürzlich errichteten Theaterhaus "Dschungel Wien" und der Kinder-Infostelle einen eigenen Kinderkultur-Bereich inmitten des "erwachsenen" MQ. Ich wünsche dem ZOOM, dass es trotz seiner Jahre niemals alt wird!"

Vizebürgermeisterin und Jugendstadträtin Grete Laska: "Kinder sind nicht nur das erwachsene Publikum von morgen, sondern Teil des heutigen Kulturpublikums, daher bieten wir ihnen in Wien hochwertige kulturelle Programme. Dass sich das ZOOM Kindermuseum innerhalb der letzten 10 Jahre zu einem wichtigen und wesentlichen Bestandteil der Wiener Kinderkultur entwickelt hat, freut mich sehr. Ich gratuliere herzlich zum Geburtstag, möchte diese Gratulation aber mit dem Auftrag verbinden, genau so weiterzumachen und auch in Zukunft Kindern eine an- und aufregende Stätte zu sein."****

"Der bisherige Erfolg des Kindermuseums hängt mit seinem Mut zur Veränderung und zum Experiment zusammen. Das ZOOM konnte seine Anziehungskraft auf Kinder und Familien auch deshalb immer wieder erneuern, weil es sich auf Aktuelles einstellte und auf die Interessen seiner BesucherInnen einging", resumiert Elisabeth Menasse-Wiesbauer, die im Jänner 2003 die Leitung des Kindermuseums von Claudia Haas, der Gründerin des ZOOM, übernommen hat. Der Erfolg spiegelt sich nicht zuletzt in den Besucherzahlen wider. Seit dem Bezug der neuen Räume im MuseumsQuartier (September 2001) besuchen Jahr für Jahr mehr als 100.000 Gäste die wechselnden Ausstellungen, die Workshops im ZOOM Atelier und im ZOOMLab, den Ozean - das ist der Kleinkinderbereich des ZOOM - oder eine der zahlreichen Sonderveranstaltungen.

Als besonders erfolgreich erwiesen sich zuletzt die Ausstellungen "Europa - ganz schön verrückt" (24. 3. - 7. 9. 2004), die laufende Archäologieausstellung "Knochengräber - Zeitenjäger" (noch bis 20. 2. 2005) und die Wiener Kindervorlesungen, die ab Jänner 2005 zum zweiten Mal am Programm stehen. Diesen Dezember gibt es noch eine ganz spezielle Premiere: die ZOOM Christmas Lecture, die aus Anlass des bevorstehenden Einstein-Jahres vom renommierten deutschen Physiker Jürgen Ehlers bestritten wird. Außerdem in Vorbereitung: Ausstellungen zu den Themen Bildhauerei, Science Fiction und - im Jahr 2006 - zu Mozart (Ausstellungsarchitektur: Zaha Hadid).

"Entscheidend dafür, dass sich das ZOOM zu einem derart lebendigen und kreativen Ort entwickeln konnte, ist sicher das ganz besondere Engagement der MitarbeiterInnen und des Vorstandes", sagt Elisabeth Menasse-Wiesbauer, "ergänzt durch eine verständige Subventionsgeberin - die Stadt Wien -, unsere Partner mobilkom austria und die Wiener Städtische sowie eine Reihe großzügiger Sponsoren und Kooperationspartner, die uns über die Jahre die Treue gehalten haben."

Gefeiert wird das Jubiläum mit einem ganz besonders coolen Fest für die ganze Familie. Am 7. November verwandelt sich der Fürstenhof des MQ dafür in eine prächtige Winterlandschaft mit Schneehügel, Schneekatapulten, Eisschnitzen, heißen Überraschungen auf der Bühne und coolen Erfrischungen an der Bar! (Schluss) sas

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