Scheucher-Pichler: Frauenerwerbsquote steigt weiter an

Frauenerwerbsquote in Österreich steigt stetig nach oben und ist weit höher als im EU-Durchschnitt

Wien, 3. November 2004 (ÖVP-PK) "Die Polemik und Aussagen von SPÖ-Bundesfrauensekretärin Stadlbauer entbehren jeglicher Grundlage und sind einer seriösen Frauenpolitikerin schlichtweg unwürdig. Stadlbauer verkennt offenbar vorsätzlich die Tatsache, dass Frauenministerin Maria Rauch-Kallat nachhaltige Schwerpunkte gegen die Frauenarmut gesetzt hat", sagte heute, Mittwoch, ÖVP-Frauensprecherin Abg.z.NR Mag. Elisabeth Scheucher-Pichler. Frauenerwerbsquote liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt. ****

So seien etwa Projekte gegen die Frauenarmut mit rund 122.000 Euro gefördert worden. "Wann gab es solche Schwerpunkte von der SPÖ?", so die Frage von Scheucher-Pichler in Richtung SPÖ. Diesbezügliche Projekte habe es beispielsweise für alleinstehende Frauen, für Frauen in Wohnungsnot und für alleinstehende Frauen mit niedrigem Verdienst gegeben.

Die von der SPÖ kritisierte schwarz-blaue Regierung habe jedenfalls viel mehr für die Frauen getan als die SPÖ. "Die Erwerbsquote bei den Frauen ist kontinuierlich am Steigen. Einer Quote von 59,6 Prozent im Jahr 2000 steht eine derzeitige Quote in der Höhe von 62,8 Prozent gegenüber", so Scheucher-Pichler. Auch der Vergleich mit den Mitgliedern der Europäischen Union mache sicher, dass die Frauenpolitik in Österreich auf einem guten und erfolgreichen Weg sei. "Der durchschnittliche Wert der Frauenerwerbsquote in der EU beträgt 55,3 Prozent. Daran sieht man deutlich, dass diese Regierung etwas dafür tut, dass den Frauen mehr Geld bleibt", sagte Scheucher-Pichler.

Weiters machte die ÖVP-Frauensprecherin darauf aufmerksam, dass die Pensionssicherungsreform 2003 und die Pensionsharmonisierung 2004 eine Trendumkehr in Richtung eigenständiger Alterssicherung der Frauen und eine Abkehr vom traditionellen Versorgermodell bewirkt habe. "Während in vergangenen Zeiten die Versorgungspolitik durch den Mann gefördert wurde, sind die Frauen heute nicht mehr abhängig, sondern tragen die Verantwortung für die eigene Versorgung."

Abschließend hob Scheucher-Pichler die Anstrengungen im Bereich der Frauenarbeitslosigkeit hervor. "Das AMS hat sich zum Beispiel das Ziel gesetzt, Wiedereinsteigerinnen vermehrt den Zugang zu
neuen Berufsfeldern, wie den IT-Bereich, aber auch den von Frauen dominierten prosperierenden Pflegebereich, zu eröffnen", so Scheucher-Pichler. Ebenso biete das AMS ein spezielles Betreuungsangebot für Wiedereinsteigerinnen an. Zudem sei man bemüht, Teilzeitstellen für Wiedereinsteigerinnen zu aquirieren. Insgesamt, so Scheucher-Pichler, konnten im Jahr 2003 etwa 17.800 beim AMS vorgemerkte Wiedereinsteigerinnen eine Beschäftigung finden.

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