Sicherheitsdienst in Badner Bahn: GR Trenner freut sich

Belästigungen, Drogenhandel und Taschendiebstahl wird der Kampf angesagt

Baden (OTS) - "Gratulation an die Wiener Lokalbahnen AG! Sie hat sich nicht nur um eine rasche Verbesserung der jetzigen Situation in der Badner Bahn bemüht, sondern auch schnellstens gehandelt: Bereits am 1. November 2004 startet ein Testbetrieb mit einem privaten Sicherheitsunternehmen. - Alle Abend- und Nachtzüge werden bis Jahresende beaufsichtigt. Für diese vorbildhafte Vorgehensweise möchte ich mich an dieser Stelle bei Badner-Bahn-Direktor Josef Pelz aufrichtig bedanken", so der Badener Gemeinderat Jowi TRENNER, der sich vehement für Aufsichtspersonal in der Badner Bahn zur Sicherheit der Fahrgäste eingesetzt hat.

"Ziel der Wiener Lokalbahnen AG ist der nahtlose Übergang des Testbetriebes in den Normalbetrieb. Dazu aber ist die finanzielle Unterstützung des Innenministeriums, des Landes NÖ, der Stadt Wien sowie aller Badner-Bahn-Gemeinden erforderlich. Denn die Finanzierung des Aufsichtspersonals kann der Wiener Lokalbahnen AG nicht alleine zugemutet werden. Schließlich kann dieses Unternehmen nichts dafür, dass das Sicherheitsproblem 'Flüchtlingslager Traiskirchen' auf der Badener-Bahn-Strecke liegt. Das Finanzierungskonzept sollte im Rahmen eines Runden Tisches mit den oben genannten Betroffenen erarbeitet werden, sachlich und über alle Parteigrenzen hinweg. Das Innenministerium ist bei der Finanzierungsfrage besonders gefordert, denn schließlich geht es um die Sicherheit der heimischen Bevölkerung und der Touristen, insbesondere von Frauen und Kindern! Und solange das Flüchtlingslager Traiskirchen existiert, muss zur Sicherheit der Badner-Bahn-Fahrgäste eine ständige Aufsicht gewährleistet werden", TRENNER weiter.

"GR Rudi Hofmann und ich haben bereits im Gemeinderat (21.09.2004) einen solchen Runden Tisch mit allen Betroffenen beantragt. Da aber Bgm. Breininger und seine ÖVP-Gemeinderäte diesen Antrag abgelehnt haben, ersuche ich nun Bezirkshauptmann Dr. Helmut Leiss, einen Runden Tisch zunächst für die
Badner-Bahn-Gemeinden des Bezirks Baden einzuberufen, um deren Bereitschaft zur Projektunterstützung zu bestärken, sowie mit seinem Amtskollegen des Bezirks Mödling, Dr. Hannes Nistl, diesbezüglich Kontakt aufzunehmen und sich gemeinsam mit Nistl bei der NÖ Landesregierung für eine finanzielle Förderung stark zu machen", so TRENNER.

"Bei allem Positiven dieser Aktion gilt es aber Folgendes zu bedenken: Die Überwachung der Abend- und Nachtzüge durch einen privaten Sicherheitsdienst kann nur der erste Schritt sein. Hier sollte es unbedingt zu einer Ausdehnung auf die Mittags- und Nachmittagszüge kommen. Denn gerade die Kinder sind es, die besonderen Schutz benötigen, wenn sie nach der Schule mit der Badner Bahn nach Hause fahren. Aber auch Frauen, die bspw. Besorgungen zu erledigen haben oder auf dem Heimweg von der Arbeit sind", ist TRENNER überzeugt.

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