Pensionsanpassung: ÖGB-Thum fordert Verhandlungen mit Seniorenvertretern

Wertausgleich zur Abgeltung der Teuerung nötig

Wien (ÖGB) - Die von der Pensionskommission empfohlene Anpassung der Pensionen für das Jahr 2005 sei viel zu niedrig, stellt der Vorsitzende der ÖGB-PensionistInnen, Werner Thum, fest. Mit einer derart mageren Anpassung würde die Kaufkraft der älteren Menschen neuerlich empfindlich reduziert. "Die Regierung muss mit den SeniorInnenvertreterInnen in Verhandlungen treten, um zusätzlich einen Wertausgleich für die PensionistInnen zu vereinbaren", fordert Thum.++++

Alle Pensionen bis zur so genannten Medianpension in Höhe von 686,70 Euro sollen im nächsten Jahr um 1,5 Prozent angehoben werden. Die darüber liegenden Pensionen sollen um einen Fixbetrag von 10,30 Euro erhöht werden, empfahl die Pensionssicherungskommission gestern Nachmittag. Dazu Thum: "Die Teuerung in den vergangenen Monaten lag bei über zwei Prozent, war also weit höher als von der Kommission veranschlagt. Die Regierung muss deshalb von ihrer gesetzlichen Möglichkeit Gebrauch machen und den älteren Menschen zusätzlich einen Wertausgleich in Höhe der Differenz auf die tatsächliche Teuerung von zwei Prozent zugestehen. Wir erwarten, dass die Regierung dazu raschest mit den SeniorInnenvertretungen Verhandlungen aufnimmt."

Rückfragen & Kontakt:

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Martina Fassler-Ristic
Tel.: (++43-1) 534 44/480 DW
Fax: (++43-1) 533 52 93
http://www.oegb.at
ÖGB, 30. Oktober 2004 Nr.697

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003