14 Schwarzarbeiter bei Lokalrazzia in Hernals aufgeflogen

Zustand der Lokale größtenteils in Ordnung - eine Festnahme wegen Verstoßes gegen das Fremdenrecht

Wien (OTS) - Erstmals sind im 17. Wiener Gemeindebezirk in der
Nacht von Freitag auf Samstag auffällig gewordene Bars und Cafes durch Magistrat, Finanzbehörde und Polizei im Rahmen einer konzertierten Schwerpunktaktion überprüft worden. Die Behörden kontrollierten insgesamt 22 Lokale, darunter auch einen Betrieb aus der Rotlichtszene. Bei einigen Lokalitäten wurde nichts beanstandet. Bei anderen fiel den Behörden vor allem die miserable Fluchtwegsituation auf. Die Organe der KIAB ( Kontrolle von illegaler Ausländer-Beschäftigten ) entdeckten hinter den Schanken und in den Küchen der Gastronomiebetriebe insgesamt 14 Pfuscher, die vor allem aus der Slowakei und aus Kroatien stammten. Ein Schwarzarbeiter war als DJ tätig. Die unter Leitung von Oberst Manfred Posch gestandenen Sicherheitswachebeamten nahmen im Zuge der Kontrollen einen illegal in Österreich lebenden Serben fest.

In fünf Lokalen war der Notausgang entweder versperrt oder verstellt

Die Kontrolle der Fluchtwege ergab: In fünf Lokalen war der Notausgang entweder verschlossen oder verstellt. Das Büro für Sofortmaßnahmen, welches die Schwerpunktaktion in Hernals vergangene Nacht leitete, kündigte "saftige" Strafen für derartige Vergehen an. Künftig werde man bei den Kontrollen noch mehr Augenmerk auf die Einhaltung der Fluchtwegbestimmungen legen, kündigte der Leiter des Büros für Sofortmaßnahmen, OMR Ernst Graf, an.

7 Musikanlagen erzeugten Lärm statt Hintergrundmusik

Bei der Kontrolle der MA 22 ( Umweltschutz ) ergab die Lärmmessung in sieben Lokalen eine drastische Überschreitung des erlaubten Pegels.

Mitarbeiter des Marktamtes, welche die Hygiene der Lokale kontrollierten, zeigten fünf Wirte an und in vier weiteren Fällen verhängten sie Organstrafmandate.

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