Sozialminister Haupt: "Integrative Berufsausbildung" hat sich als Erfolgsmodell etabliert

Weiterer Anstieg der abgeschlossenen Ausbildungsverträge (IBA) in der Privatwirtschaft um 70 Prozent

Wien (BMSG/OTS) - Mit Freude nahm heute Sozialminister Mag.
Herbert Haupt das neuerliche Ansteigen der abgeschlossenen Ausbildungsverträge der "Integrativen Berufsausbildung" in der freien Wirtschaft zur Kenntnis. In einem vom BMSG und der WKÖ erstellten Vergleich konnte - nach einer Steigerung von Juli bis September um 80 Prozent - nunmehr, von September bis Oktober, ein weiteres Ansteigen um 70 Prozent registriert werden. Haupt: "Dieser Erfolg freut mich einerseits natürlich für alle Jugendlichen, die durch die 'Integrative Berufsausbildung' einen Ausbildungsplatz gefunden haben, andererseits aber auch für all jene, die an der direkten Umsetzung des Projektes beteiligt sind. Hier meine ich unser bewährtes Integrationssystem, also das Zusammenwirken der Berufsausbildungsassistenz mit Clearing bzw. Arbeitsassistenz, aber auch all jene, die die Aktion 'Lehre ohne Barriere' - zur Ankurbelung der 'Integrativen Berufsausbildung - unterstützt haben." ****

"Integrative Berufsausbildung" in Zahlen

Abgeschlossene Ausbildungsverträge der "Integrativen Berufsausbildung" in der freien Wirtschaft im Jahr 2004 (Österreichweit):

Stand Juni 2004: 132 Jugendliche Stand Anfang September 2004: 232 Jugendliche Stand Anfang Oktober 2004: 394 Jugendliche

(Datenquelle: BMSG und Wirtschaftskammer Österreich)

Ziel der Aktion "Lehre ohne Barriere" in Reichweite

Die Aktion "Lehre ohne Barriere" wurde ins Leben gerufen, um durch das Modell der "Integrativen Berufsausbildung" noch mehr benachteiligte Jugendliche in das Berufsleben integrieren zu können. Haupt: "Wir haben uns mit dieser Aktion ein ambitioniertes Ziel von 500 zusätzlichen Ausbildungsplätzen für beeinträchtigte Jugendliche gesetzt - diesem Ziel sind wir nunmehr bereits sehr nahe gekommen. Wir werden aber selbstverständlich auch nach Erreichen dieses Ziels unseren konsequenten Weg der Verbesserung der Berufsmöglichkeiten für Jugendliche mit Behinderungen weiterführen." Weitere Informationen zur Aktion "Lehre ohne Barriere" und zur "Integrativen Berufsausbildung" gibt es im Internet unter www.bundessozialamt.gv.at und www.bmsg.gv.at. (Schluss) bxf

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