"Neues Volksblatt" Kommentar: "Zum Auftakt" (Von Christian Buchar)

Ausgabe vom 29. Oktober 2004

Linz (OTS) - =

Gehaltsverhandlungen ha-ben eigene Rituale an sich.
Da unterscheidet sich der Öffentliche Dienst in keiner Weise von der Privatwirtschaft. Konkrete Forderungen werden zunächst zurückgehalten, sind sie genannt, folgt in der Regel die Phase der Eskalation - und schließlich der Einigung. Es wäre sehr überraschend, sollte die heute startende diesjährige Gehaltsrunde für den Öffentlichen Dienst massiv von diesem Schema abweichen. Trotzdem ist diesmal besondere Spannung garantiert: Denn im Hintergrund schwingt -trotz aller Beteuerungen, die Bereiche würden getrennt "bearbeitet" -natürlich die GÖD-Forderung nach Abfederungen der Harmonisierung der Pensionssysteme für die öffentlich Bediensteten mit. Dass der versierte Verhandler Neugebauer für die von ihm vertretenen Menschen, übrigens bei weitem nicht nur Beamte, "etwas nach Hause bringt" darf als fix angenommen werden. Nach längerem, teilweise auch (imageförderndem) lautstarkem Kampf: Schließlich stehen Anfang Dezember Bundespersonalvertretungswahlen an. Und dabei geht es auch um die letzte Teil-Gewerkschaft mit absoluter Schwarz-Dominanz.

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