LHStv. Ambrozy warnt vor Verwendung von ungarischem Paprikapulver

Gefahr von Infizierung mit Pilzkeimen

Klagenfurt (LPD) - Bis auf weiteres kein ungarisches Paprikapulver zu verwenden, forderte heute, Donnerstag, Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy die Kärntner Bevölkerung auf. Von der Bundeswarnzentrale wurde nämlich der Landessanitätsdirektion mitgeteilt, dass in Ungarn ein Verkaufsverbot für Paprikapulver ausgesprochen werde, da sich Verbraucher mit Pilzkeimen (Aflatoxin) infizieren könnten. Die Keime seien allerdings nur in großer Menge und Konzentration gesundheitsschädlich, erklärte Ambrozy.

Der Gesundheitsreferent hat nunmehr die Kärntner Lebensmittelaufsicht beauftragt, zu ermitteln, ob sich ungarische Paprikapulver auch in Kärnten im Umlauf befinden sowie diese allenfalls aus dem Verkehr zu ziehen. An die Kärntnerinnen und Kärntner ergeht die Warnung, bis zur entsprechenden Klärung kein ungarisches Paprikapulver zu verwenden.
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