VP-Strobl: Vassilakou hat das ÖVP-Modell der vorschulischen Integration nicht verstanden.

Wien (28/10/04) - LAbg. Walter Strobl, ÖVP Wien Bildungssprecher, wirft der Grün-Gemeinderätin Unkenntnis der ÖVP-Forderungen vor und fordert sie auf, weniger die Ideologiekeule zu schwingen als vielmehr genau zu lesen, was die ÖVP fordert.
Unser Vorschlag hilft nicht nur den Immigranten, weil sie schon vor dem Schuleintritt die Landessprache Deutsch verstehen, es entlastet auch die Wiener Pflichtschulen, die ein altes und schon längst überholtes Modell der Integrationsarbeit erst ab dem Schuleintritt verfolgen. Die frei werdenden Begleitlehrer können dann sinnvoller Weise als klassenführende Lehrer eingesetzt werden. Dadurch kommen wir wieder einen Schritt näher der ÖVP-Forderung nach Senkung der Klassenschülerzahl auf 22.

Strobl zitierte die Grün-Abgeordnete aus Hessen, die bei einer Intgerationsveranstaltung der Wiener ÖVP in der Urania laut und deutlich sagte, dass man in Deutschland schon ein Stück weiter ist und die alte Formel von Multikulti hinter sich gelassen hat, Integration ist auch eine Pflicht der Immigranten. In Hessen und Nordrhein Westfalen tragen neben CDU, SPD auch die Grünen alle vergleichbar ähnlichen Maßnamen zur Sprachintegration, wie sie heute von der ÖVP Wien vogeschlagen wurden, voll mit.

Strobl forderte Vassilakou auf, sich auch von den alten idelogischen Vorstellungen einer heilen Welt in Wien zu verabschieden und nicht ständig als Handlanger der SPÖ-Stadtregierung zu fungieren, die auch alles gut redet.
Ausländer haben ein Recht darauf, die bestmögliche Form der Integration zu erhalten. Auch die Vertreterin der türkischen Familienvereinigung hat sich eindeutig und sehr positiv für die Vorschläge der Wiener ÖVP- ausgesprochen, betonte Strobl abschließend.

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