Schierhuber: Soziademokraten stimmen EU-Jungbauernförderung nieder

Ablehnung auch der Erhöhung der Getreideexporterstattung

Straßburg, 28. Oktober 2004 (ÖVP-PK) "Wieder einmal zeigt sich deutlichst die Bauernfeindlichkeit von Europas Sozialdemokraten: In der heutigen ersten Lesung des EU-Budgets für 2005 hat eine vereinte links-grüne Mehrheit die vorgesehenen Förderungen der EU für unsere Jungbauern und Hofübernehmer abgelehnt. Jungen Menschen, die sich für ein Leben im ländlichen Raum entschieden haben und auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen, wird damit nach dem Willen der Sozialdemokratie einfach der Geldhahn abgedreht", kritisierte
heute, Donnerstag, ÖVP-Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber scharf das skandalöse Stimmverhalten der PSE-Fraktion. "Für mich ist so ein Verhalten einfach letztklassig. Es geht immerhin nicht nur um die Zukunft des ländlichen Raumes, sondern auch um die Zukunft junger Menschen, die einen Beruf ergreifen wollen, der
allen Menschen etwas bringt", so Schierhuber weiter. ****

Die Europäische Volkspartei hatte beantragt, die EU-Unterstützungen für eine Niederlassung von Junglandwirten zu erhöhen. "Es ist das erklärte Ziel der europäischen Agrarpolitik, eine flächendeckende Landwirtschaft in ganz Europa zu garantieren. Dafür ist es aber auch notwendig, künftige Generationen entsprechend zu fördern. Nur so können wir den ländlichen Raum aktiv und attraktiv erhalten", betonte Schierhuber, die sich als einzige österreichische Bauernvertreterin im Europäischen Parlament für die Interessen der österreichischen Landwirtschaft einsetzt.

Abgelehnt wurde von der Sozialdemokratie auch die Erhöhung der Getreideexporterstattungen. "Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit unserer Getreidebauern auf dem Weltmarkt empfindlich beschnitten -ein weiterer unverständlicher Anschlag einer links-grünen Koalition auf die Landwirtschaft. Höhere Getreideexporterstattungen wären gerade auf Grund der Erweiterung notwendig gewesen", sagte Schierhuber.

Für die ÖVP-Europaparlamentarierin ist es nicht einzusehen, warum von Seiten der Sozialdemokratie stets mit zweierlei Maß gemessen wird: "Für Bildung, Ausbildung und die Unterstützung von Eigeninitiative in Unternehmen wird gerne Geld zur Verfügung gestellt - selbstverständlich auch von mir mitgetragen. Aber wenn es um die Landwirtschaft geht, hüllt sich die Sozialdemokratie wie eh und je ohne jedes Augenmaß in eisige soziale Kälte", so Schierhuber abschließend.

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