Riepl: Pensionsharmonisierung bringt besonders dramatische Verluste für Frauen

Wien (SK) "Je intensiver man sich mit den Regierungsplänen
zur Pensionsharmonisierung befasst, umso klarer werden die darin verborgenen sozialen Ungerechtigkeiten", erklärte SPÖ-Abgeordneter und stv. Vorsitzender des Sozialausschusses Franz Riepl Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Es mache ihn, Riepl, "fassungslos, mit welcher Kaltschnäuzigkeit die Regierungsparteien mit den Schicksalen der Menschen umgehen". Der SPÖ-Abgeordnete errechnete für eine heute 34-Jährige Frau, die mit 62 Jahren in Pension geht, einen Pensionsverlust von 30.000 Euro in den ersten 20 Jahren ihrer Pension. ****

Das Beispiel im Detail: eine 1970 geborene Arbeiterin mit einem Kind, drei Jahren Karenz und zwölf Versicherungsjahren als Teilzeitkraft geht im Jahr 2033 nach insgesamt 47 Versicherungsjahren in Pension. Den Regierungsplänen entsprechend müsse diese Frau mit einem Pensionsverlust von 15 Prozent rechnen. Allein in den ersten 20 Jahren ihrer Pension ergebe dies ein Minus von 30.000 Euro - "und eine Pension, von der man im Jahr 2033 wohl kaum ein menschenwürdiges Leben im Alter wird finanzieren können", so Riepl abschließend. (Schluss) wf/mp

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