Rossmann fordert automatische Schutzzonen vor Schulen

Schutzzonen sollen mittels Video überwacht werden können

Wien, 2004-10-28 (fpd) - Die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann schloss sich heute der Forderung von LH Haider nach einer Videoüberwachung und stärkerer Kontrolle vor Schulen und durch die Schulärzte zum Schutz unserer Kinder an und forderte auch gleichzeitig permanente Schutzzonen vor Schulen. ******

Der vorliegende Entwurf, wonach erst auf Anforderung eines Schulleiters eine Schutzzone im Umkreis von 150 Meter um das jeweilige Gebäude errichtet werden könne, geht Rossmann nicht weit genug. "So kann das Problem nicht gelöst werden, denn welcher Direktor wird schon gerne zugeben, das Kinder an seiner Schule möglicherweise ein Drogenproblem haben und die Dealer sozusagen vor seiner Türe stehen", ist Rossmann überzeugt.

Die freiheitliche Bildungssprecherin fordert daher rund um Schulen, Kindergärten aber auch um Jugendheime automatisch videoüberwachte Schutzzonen einzurichten und nicht erst auf die Initiative der jeweiligen Schul- oder Heimleitung zu warten. Weiters solle es eine neue Einsatzstrategie des schulärztlichen Dienstes geben, bei dem es bei regelmäßigen Gesundheits-Checks im Verdachtsfall auch eine Untersuchung in Richtung Drogen geben solle, so Rossmann. "Gerade wenn es um die Sicherheit unserer Jugend geht, sind alle handelnden Stellen und Personen aufgefordert an einem Strang zu ziehen", so Rossmann abschließend.

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