Stummvoll: Volkswirtschaftliche Notwendigkeit des Sparens

Podiumsdiskussion in der Wiener Börse über den "Wert des Sparens"

Wien, 28. Oktober 2004 (ÖVP-PK) "Der Wert des Sparens" stand heute, einen Tag vor dem Weltspartag, im Mittelpunkt einer von der Österreichischen Volkspartei veranstalteten Podiumsdiskussion in der Wiener Börse. ÖVP-Finanzsprecher Abg.z.NR Dkfm. Dr. Günter Stummvoll legte in der Einführung die volkswirtschaftliche Notwendigkeit des Sparens dar. "Ohne Sparen gibt es keine Investitionen, kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum", so
Stummvoll. Österreich sei mit seiner aktuellen Sparquote im EU-Vergleich eher Schlusslicht. Die Gefahr, dass Sparen negativ
besetzt werde, müsse deshalb gebannt werden, so Stummvoll. ****

Stummvoll umriss kurz die drei finanzpolitisch strategischen Ziele der Österreichischen Volkspartei mit Blickrichtung auf 2010, die alle einen Bezug zum Sparen haben. Neben der Stabilität im Staatshaushalt, der Entlastung der Bürger und der Betriebe nannte Stummvoll auch die Investition in die Zukunft.

Die Frage der Stabilität im Staatshaushalt habe eine wichtige atmosphärische und psychologische Bedeutung für das Vertrauen des Sparers in die Zukunft. "Ein instabiler Staatshaushalt wird nicht gerade das Vertrauen des Sparers stärken", so Stummvoll. Die "größte Entlastung der Zweiten Republik" habe einen zweifachen Bezug zum Sparen. Einerseits würden die Steuerzahler mehr Spielraum für die Verwendung ihres Arbeitseinkommens bekommen. "Mehr Geld in der Hand des Bürgers, weniger Geld in der Hand des Staates", so Stummvoll. Die zweite Verbindung zum Sparen sei die Tatsache, dass eine Reduzierung der Einnahmen der öffentlichen Hand auch Einsparungen auf der Ausgabenseite nach sich ziehen müsse.

Im Anschluss diskutierten Wirtschafts- und Arbeitsminister Dr. Martin Bartenstein, der Präsident des Staatsschuldenausschusses Univ.Prof.DDr. Helmut Frisch, der Insolvenzexperte des Kreditschutzverbandes Dr. Hans-Georg Kantner sowie der Vorstandsdirektor und Leiter der Geschäftsgruppe Privat- und Gewerbekunden der Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien Dr. Georg Kraft-Kinz, über die zwei Ebenen des Sparens, die Ebene der privaten Haushalte sowie die der öffentlichen Hand.

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