Schock: Spitalskostenbeitrag von 10 Euro für viele Kranke eine enorme Belastung!

Rieder setzt als Chefverhandler der Länder neue Wiener Krankensteuer durch

Wien (OTS) - Wien, 2004-10-28 (fpd) -"Die Anhebung des Spitalskostenbeitrages auf zehn Euro lässt die notwendige soziale Komponente vermissen und kann den Krankenhausaufenthalt zu einer echten Kostenfalle machen". Diese Feststellung traf heute der Wiener FPÖ-Wirtschaftssprecher Stadtrat DDr. Eduard Schock im Nachfeld der Finanzausgleichsverhandlungen. ****

Damit setze SP-Stadtrat Sepp Rieder als Chefverhandler der Länder eine neue Wiener Krankensteuer durch. Immerhin gehe der Spitalskostenbeitrag rein in die Länderkassen. Es sei typisch für diese Wiener SPÖ, einfach nur zu erhöhen, anstatt zu reformieren und im Verwaltungsbereich zu sparen. Dies zeige sich auch an den rein Wiener Belastungen im Bereich Wasser, Abwasser, Müll oder den Verteuerungen im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel, Bäder und Kindergärten in Wien, kritisierte Schock.

Er, Schock, hoffe, daß es hier noch zu einer Korrektur dieses Weges komme. Zehn Euro am Tag für den Spitalsaufenthalt kann für viele, insbesondere Familien, einen finanziellen Keulenschlag bedeuten. Solange im Bereich des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) die offensichtlichen Sparpotentiale nicht genutzt würden, stehen wir einem derart hohen Beitrag für den Krankenhausaufenthalt mehr als skeptisch gegenüber, so Schock, der auch stellvertretender Wiener FPÖ-Landesobmann ist. (Schluß) hv, lb

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