Moser "Durch das SPÖ-Wirtschaftsprogramm profitiert Österreich"

Moser präsentiert SPÖ-Wirtschaftsprogramm vor Vertretern des BSA

Wien. (SK) SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser präsentierte vor Mitgliedern des BSA am Mittwoch den Entwurf des SPÖ-Wirtschaftsprogramms. Als Gründe, um ein Wirtschaftsprogramm zu schreiben, führte Moser an: "Mit Österreichs Wirtschaft geht es derzeit abwärts. Die Konsumenten können sich kaum mehr was leisten. Zusätzlich sorgt der explosionsartige Anstieg der Energiepreise für allgemeine Teuerungen. In dem Wirtschaftsprogramm ,So profitiert Österreich` haben wir Lösungsvorschläge für brennende Fragen aus sozialdemokratischer Sicht erarbeitet." ****

Zwei dieser Fragen sind laut Moser die "Sorge um den Arbeitsplatz und dass sich viele unserer Mitmenschen immer weniger leisten können." Moser nannte Beispiele, wie die SPÖ diese Probleme bewältigen wolle:
"Wir brauchen in Österreich ein Wirtschaftswachstum von mindestens drei Prozent. Denn wenn die Wirtschaft stärker wächst, entsteht ein größerer Bedarf nach Arbeitskräften." Moser: "Mit einem Wachstum von drei Prozent würden rund 30.000 Arbeitsplätze entstehen. Und die Republik könnte sich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Euro ersparen. Weil ein Arbeitsloser kostet der öffentlichen Hand rund 20.000 Euro pro Jahr."

Als weiteren wichtigen Punkt nannte Moser, dass die breite Masse der Österreicher nicht weniger, sondern künftig mehr verdienen müsse:
"Seit 2000 stagnieren die Realeinkommen. Nach mehreren Sparpaketen und neuen Belastungswellen haben die Österreicher immer weniger Geld zur Verfügung. Ich glaube auch, dass es falsch wäre, wenn wir uns an die Löhne und Gehälter der Slowaken, Tschechen oder Ungarn anpassen. Vielmehr muss es unser Ziel sein, dass sich die Einkommen der Menschen in unseren Nachbarländern an den österreichischen orientieren. Die Menschen brauchen mehr Sicherheit und müssen endlich entlastet werden, damit sie sich wieder mehr leisten können. Wenn das passiert, geht es auch mit der Wirtschaft wieder aufwärts."

Weiters gab Moser ein Bekenntnis zu einem starken und effizienten öffentlichen Sektor ab und kündigte an, dass die SPÖ künftig als Hüterin des Wettbewerbs auftreten werde und auch strenge Sanktionen gegen Verstöße setzen werde. Moser: "Derzeit wirkt sich die starke Konzentration noch nicht auf die Preise oder das Sortiment aus. Aber im Lebensmittel- oder Drogeriebereich spüren viele kleine und mittlere Betriebe und die Beschäftigten den Druck der Ketten." Und Moser fragt: "Wo soll jemand arbeiten, wenn er etwa bei Spar oder Billa seinen Job verloren hat. - Viele Alternativen gibt es etwa auf dem Land dann nicht mehr." (Schluss) ns/mm

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