FP-Matiasek: SPÖ-Alleingang bei Flächenwidmung der Postgründe ist demokratiepolitisch ein Skandal und umweltpolitische Kurzsichtigkeit!

Wien (OTS) - Wien, 2004-10-28 (fpd) - Für den von der SPÖ unterstützten Vorschlag der MA 21 A, auf den Postgründen im Bereich 17., Pezzlgasse ONr.76 - 80 eine großzügige Verbauung möglich zu machen, gab es in der Bezirksvertretung Hernals durch FPÖ, ÖVP und Grüne eine ganz klare Absage. "Wenn nun im Wiener Gemeinderat dieser Bezirksbeschluss einfach ignoriert und mit der absoluten Mehrheit der SPÖ eine Verbauung dieses wertvollen Grünareals trotzdem genehmigt wurde, ist das demokratiepolitisch mehr als bedenklich und stellt die Bezirksvertretungen und deren Beschlüsse in Frage", kritisierte heute die freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek, die auch in der sachlichen Entscheidung einen großen Fehler der SPÖ sieht.

"Jede Verbauung wertvollen Grünraums in diesem Bereich widerspricht eindeutig dem Bezirksentwicklungsplan, der ein möglichst weites Hineinziehen des Grünkeils in den Bereich des dichtverbauten Teils von Hernals vorsieht. Die neue Widmung bedeutet eine massive Verringerung dieses Grünkeils. Darüber hinaus besteht die große Gefahr, dass das Areal des Postsportgeländes "scheibchenweise" einer lukrativen Verbauung zugeführt wird", erklärte Matiasek.

"Die "rote Dampfwalze" im Wiener Rathaus ist also nicht nur über eine demokratische Bezirksentscheidung brutal drübergerollt, die SPÖ hat bei ihrem "Ja" zur Verbauung auch stadtplanerisch und umweltpolitisch Kurzsichtigkeit bewiesen und völlig falsch entschieden", kritisiert Matiasek die Vorgangsweise der SPÖ in Bezirk und Rathaus. (Schluss)

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